Tragen Sie ein wenig Gipsmörtel auf die Risse auf. Reißen diese Putzmarken nach einigen Monaten, dann besteht unbedingt Handlungsbedarf, denn dann gehen die Setzungen munter weiter.
Das können die Ursachen sein:
- Mörtel oder Steine des Fundamentes sind infolge von Feuchtigkeit verrottet.
- Der Baugrund gibt nach.
- Frost kann die Fundamentsohle anheben.
- Die Belastung hat sich durch Zu- oder Aufbau erhöht.
- Risse können auch durch Mängel eines Maueraufbaues entstehen.
Die Nachteile feuchter Mauern
Feuchtes Mauerwerk vermindert prinzipiell jede Wärmedämmwirkung. Die meisten Feuchtschäden entstehen am erdberührenden Mauerwerk durch eindringendes Wasser. Entweder aus dem Erdreich oder als Spritzwasser direkt vom Regen oder vom Straßenverkehr.
Heutzutage gibt es entsprechende Produkte, um ein Mauerwerk perfekt abzudichten. Bei älteren Gebäuden war dies aber nicht möglich. Die Nässe stieg daher in Althausbauten oft über das Sockelmauerwerk bis in den Wohnbereich empor.
Wasserlöslicher Kalk wird dabei aus dem Mörtel herausgewaschen und unter dieser Dauerbelastung können sogar Steine verrotten. Im Wohnbereich entsteht ein ungesundes Raumklima und für Schimmelpilze sind die besten Bedingungen geschaffen. Natürlich führen feuchte Wände zu beträchtlichen Energieverlusten.