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So verhindern Sie Sabotageakte an Ihrer Alarmanlage

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Tipp

Installieren Sie eine zusätzliche GSM-Weiche. Im Falle einer Durchtrennung zum Beispiel einer Versorgungsleitung wird der Alarm über GSM abgesetzt.

Entgegen irgendwelcher Krimiszenen im TV sind moderne Alarmanlagen sehr gut gegen Sabotage gesichert. Die einzige Möglichkeit, eine Alarmanlage zu sabotieren, ist ihre Manipulation im unscharfen Zustand. Hier ein paar Möglichkeiten der Sabotage und wie sie verhindert werden können:

Abtrennung eines Melders

Da zwischen einer Gleichstrom-Anlage und Melder eine konstante Spannung anliegen muss, würde eine Unterbrechung zur sofortigen Alarmauslösung führen. Bei anlagen mit Bus-Technologie erkennt die zentrale Steuereinheit sofort ein fehlendes Element und löst Alarm aus.

Überbrückung des Melders
In jedem Gleichstrom-Melder befindet sich ein fest definierter Widerstand. Wird dieser überbrückt, z. Bsp. Durch einen vorher bereits manipulierten Alarmgeber oder über einen normalen Draht, ändert sich der gemessene Widerstandswert, welcher von der Zentrale erkannt und als (Sabotage-)Alarm gewertet wird.

Abdeckung eines Bewegungsmelders
Moderne IR-Bewegungsmelder haben eine Sichterkennung. Werden sie mit Farbe übersprüht oder mit einem Karton oder Ähnlichem abgedeckt, wird die veränderte "Sichtweite" erkannt und als Sabotage-Alarm gemeldet.

Manipulation der Peripherie im Inneren
Theoretisch wäre es möglich, den Auslösekontakt eines Melders zu manipulieren. Moderne und auch ältere Elemente verfügen jedoch über einen sog. Deckelkontakt, welcher mit dem Alarmkontakt parallel geschalten oder an die Sabotageleitung angeschlossen ist. Wird das Gehäuse im scharfen Zustand geöffnet, erfolgt die Alarmauslösung ("Verbindungsstörung").

Kappen der Standleitung
Da viele Anlagen einen Hauptmelder besitzen, der einen Alarm über eine Standleitung an die zuständige Polizei meldet, klingt es verführerisch, die Standleitung zu kappen. Das Problem liegt jedoch darin, dass der Hauptmelder ununterbrochen ein Signal an die Empfangszentrale der Polizei übermitteln muss. Wird dieses Signal nicht empfangen, meldet die Empfangseinrichtung sofortigen Alarm. Zusätzlich zum Signal wird die Standleitung ebenfalls mit einem Widerstand von Seiten des Empfängers überwacht, welcher die Überbrückung verhindert.

Trennung der Telefonleitung
Hierdurch könnte das Wählgerät keinen Alarmruf mehr ausführen. Dieses muss jedoch in regelmäßigen, einem potentiellen Täter unbekannten, Intervallen einen Statusbericht an einen Empfänger übermitteln. Bleibt der so genannte Routineruf aus, werden je nach Objekt und Richtlinien hilfeleistende Maßnahmen eingeleitet.

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Helmut Melzer
Werner 06.01.2012

Am 22.11.11 wurde in meinem EFH in Wien-Essling ein Dämmerungseinbruch verübt. Trotz Funk-Alarmanlage und Verbindung zu einem Wachdienst. Der Täter drang über ein ebenerdiges Fenster -geschützt mit einem Funkmelder ein und verliess das Objekt über eine ebenfalls mit Funkmelder geschützte Terassentür. Schmuck meiner Frau (seit 59 Jahren) und ein höherer Geldbetrag für Weihnachtseinkäufe ist weg. Anlage war ordnungsgemäss scharfgestellt. Alarm und Anruf bei der Wachgesellschaft wurde nicht ausgelöst. Trotz Fax an die Wachgesellschaft erhielt ich von dort weder ein pesönliches noch ein schriftliches Kommentar. Der Errichter der Anlage besuchte mich am nächsten Tag und bestätigte mir, dass die Scharfstellung richtig erfolgte. Seither höre ich nichts mehr von ihm. Ich betätigte am Abend des Einbruches, nachdem die Polizei da war, einen Probelarm, der von der Wachfirma sosofrt beantwortet wurde.

 

Was kann die Ursache für das Versagen der Anlage sein? In Ihrer interessanten Besprechung "So verhindern sie Sabotageakte an ihrer Alarmanlage" ist jedenfalls keine >Ursache für das Versagen meiner Anlage zu finden.

 

Leider lassen mich Errichter und Wachfirma ganz allein im Regen stehen. 6000 Euro, die ich in Sicherheit investiert habe , waren ganz umsonst, und beide Firmen sind nicht einmal bereit, mich zu beraten, was ich tun soll.

 

Man kann sagen, dass ich seit 22.11.11 täglich mindestens 1 Stunde im Internet verschiedenste Webseiten anschaue - inklusive gutgemeinter Polizei- und Wirtschaftskammerratschlägen. Wirklich aufklärend i8st gar nichts! Denn über das Risiko für eine Investition von 6000 Euro klärt dich Niemand auf. Jeder macht sein Geschäft und wenns dan nicht funktioniert, ist er eine Staubwolke.

 

Wenn es einen Sinn macht, bin ich gerne bereit, Ihnen meine Unterlagen zu zeigen. Es ist alles belegbar.

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