Bauteile aus Blech sanieren

Die Sanierung von Blechteilen erfolgt analog einer Neuherstellung, wobei entweder einzelne Blechteile ausgewechselt oder komplett neu verblecht werden. Zuständig für diese Arbeiten ist der Bauspengler.

Blech findet sich an beinahe jedem Haus und im Laufe der Jahre und Jahreszeiten kann es auch bei diesem Material zu Verschleißerscheinungen oder Schäden kommen. Wie Sie beim Feind Nummer Eins, dem Rost vorgehen, wann noch saniert werden kann und wann nur noch der Austausch bleibt, erfahren Sie hier.

Rost lässt sich nicht immer sanieren

Haben Blechdächer, Blechfassaden oder andere Blechteile eine rostige Oberfläche, ist das Blech selbst aber noch nicht angegriffen und in einem technisch guten Zustand, so können durch im Handel erhältliche Rostschutzbeschichtungen und Anstriche die Oberflächen recht einfach und rasch saniert werden.

Sind die Blechflächen jedoch bereits durchgerostet, so muss auf jeden Fall ersetzt werden. Zuerst sollten Sie jedoch der Ursache des Rostes auf den Grund gehen. Oft sind ein falscher Untergrund oder eine fehlende Hinterlüftung schuld daran.

Begleitende Maßnahmen wichtig

Wichtig bei der Sanierung von Blech aber auch von Anschluss- und Rinnenkonstruktionen sind die eventuell nötigen Beiarbeiten, die anfallen. Hierzu zählen unter anderen Dachdeckerarbeiten, Baumeisterarbeiten (Kaminkopfsanierungen, Verputzarbeiten etc.), Zimmermeisterarbeiten (Schalungen, Sanierung des Dachstuhls etc.). Perfekt eignet sich eine Sanierung auch für die Anbringung so genannter Dilatationen. Das sind verschiebbare Verbindungselemente, die als Dehnungsausgleicher fungieren. Sie machen das Ganze nicht nur stabiler und haltbarer sondern verhindern auch störende Knackgeräusche bei Dehnungsänderungen.

 


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Datum: 07.02.2017

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