Holz laugen - so geht's

Wenn Holzoberflächen gelaugt werden, erscheinen sie heller und weicher, die typische Holzmaserung tritt in den Hintergrund. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie das Laugen funktioniert.

Eines vorweg. Wir sprechen hier nicht vom Ablaugen mit Natronlauge („Ätznatron“), das auf jeden Fall den dafür ausgebildeten Fachbetrieben überlassen werden sollte. Diese Substanz ist zu gefährlich, um damit in der heimischen Garage zu experimentieren. Vielmehr geht es uns hier um das Laugen von Holzoberflächen mit im Fachhandel erhältlichen, ungefährlichen Laugen.

Laugen bleicht

Im Gegensatz zum Beizenwird beim Laugen das Massivholz – geeignet sind Vollholzmöbel genauso wie Holzdielen – heller. Wichtig ist, dass Sie sich beim Kauf der Lauge an der Holzart orientieren, denn Harthölzer werden mit einer anderen Zusammensetzung gelaugt als Weichhölzer.

Und so funktioniert’s:

1. Schritt: Holz gründlich absaugen und reinigen, das Holz muss komplett trocken sein!
2. Schritt: Die fertige Laugenmischung gut schütteln und in eine Laugenwanne schütten.
3. Schritt: Mit einem Nylonpinsel oder einem Laugenschwamm die Lauge in Längsrichtung der Fasern auf das Holz auftragen.
4. Schritt: Die Lauge mindestens acht Stunden, besser sind 12 bis 24 Stunden, trocknen lassen.
5. Schritt: Um die überflüssigen Laugenpigmente von der Oberfläche zu entfernen, empfiehlt es sich, das Holz leicht zwischenzuschleifen (es gibt hierfür eigene Schleifauflagen) und abzustauben.
6. Schritt: Nun die gelaugte Oberfläche mit einer speziellen Holzseife oder einem Holzöl endbehandeln.


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Datum: 14.03.2017

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