Natürlich und geölt: Holzmöbel pflegen

Holz im Wohnraum, so natürlich und unbehandelt wie möglich, setzt sich immer mehr durch. Wie Sie Ihre Holztische und -sessel, die Regale und Böden am besten pflegen, damit sie auch schön und gesund bleiben? Wir haben die Tipps.

Unbehandelte, bzw. mit natürlichen Mitteln behandelte Holzmöbel haben viele positive Eigenschaften, die es zu erhalten gilt: atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend, antibakteriell und antistatisch. Ein besonders gutes Raumklima und kein Staub, der sich auf den Möbeln ablegt sind die Folge davon. Zudem sind Naturholzmöbel sehr pflegefreundlich und bestimmte Schäden können ohne großen Aufwand behoben werden.

Tägliche Reinigung ein Kinderspiel

Ein feuchtes (nicht nasses!) Tuch reicht bei unbehandeltem Holz aus. Bitte verzichten Sie unbedingt auf scharfe Reinigungsmittel, sie zerstören das natürliche Material, machen es stumpf und grau. Geöltes Holz sollte von Zeit zu Zeit mit speziellem Holzöl – zumeist aus Leinöl, Bienenwachs oder Sonnenblumenöl bestehend – nachgeölt werden. Dafür geben Sie am besten ein wenig vom Öl auf ein Baumwolltuch und massieren das Fett sorgfältig in die Oberfläche ein. Dann einwirken lassen und schließlich das überflüssige Öl abtragen und nachpolieren. Farbe und Maserung kommen dann wieder sehr schön zur Geltung.

Dellen und Kratzer adè

Ein heruntergefallener Blumentopf oder die Gabelkratzer auf der Tischplatte sind bei unlackiertem (!) Massivholz zumeist kein großes Problem. Am besten lassen sie sich mit einem Bügeleisen und Feuchtigkeit entfernen. Und wie funktioniert's? Schleifen Sie die betroffene Stelle leicht an, legen Sie ein feuchtes Tuch drauf und dämpfen Sie mit dem Bügeleisen drüber. Die eingedrückten Holzfasern stellen sich dadurch wieder auf. Sobald die Stelle getrocknet ist, sollten Sie noch einmal drüberschleifen und erneut ölen.


AutorIn:

Datum: 27.10.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben