Was die Decke leisten muss

Decken trennen die einzelnen Stockwerke und müssen die auftretenden Lasten ohne nennenswerte Verformung aufnehmen können. Dazu kommt ihre Aufgabe als Schall- und Wärmedämmer.

So eine Decke ist ja meist auch ein Boden und muss daher schon so einiges aushalten. Erfahren Sie hier, welchen Belastungen dieser Bauteil im Alltag ausgesetzt sind, und wie Sie im Nachhinein Verbesserungen schaffen können.

Lärm aus der darüberliegenden Wohnung kann durch eine Trittschallisolierung verbessert bzw. durch extra dicke Teppichböden im Geschoß oberhalb vermindert werden. Der Luftschallschutz bei Geschoßdecken wird im allgemeinen durch das Gewicht der Decke, der Trittschallschutz durch den Einbau einer elastischen Trittschalldämmschicht hergestellt. Deckenelemente könne heute auf unterschiedlichste Weise hergestellt werden.

Nachträgliche Dämmung

Die oberste Geschoßdecke hat in Bezug auf Wärmedämmung die größten Anforderungen zu erfüllen. Dafür gibt es besondere Vorschriften für Decken über Kellerräumen, Durchfahrten, Heizräumen und Sanitärräumen. Auskragende Teile, welche mit der Decke konstruktiv verbunden sind, brauchen ebenfalls einen erhöhten Wärmeschutz, um eine Schimmelbildung im Rauminneren zu vermeiden.

Die Statik auskragender Teile sollte unbedingt von konzessionierten Baumeistern bzw. Statikern gemacht werden, da sich bei diesen Platten die Armierung ändert und die Auflagerdetails genau ausgeführt werden müssen. Holzbalken bzw. mit Holz verkleidete Stahlträger können über das Außenmauerwerk hinausragen.


AutorIn: (19.01.2017), ursprüngl. (05.08.2011)


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