Selber renovieren oder Profi holen?

Heimwerken ist en vogue. Wir wollen uns selbst verwirklichen, mit unseren Händen etwas schaffen. Und ganz nebenbei eine Menge Geld sparen. Was es bei Eigenleistungen zu beachten gibt, erfahren Sie hier.

Im Rahmen von Renovierungen bzw. leichteren Adaptierungen ist es natürlich möglich, die eine oder andere Arbeit selbst zu übernehmen. Doch nicht jeder ist gleich gut geeignet für Heimwerkertätigkeiten, und einige Bereiche sollten beim Renovieren am besten gar nicht von Laien angetastet werden.

Hier ein paar Beispiele: Der Innenwandanstrich und die Verlegung eines Fertigteilbodens stellen wohl für keinen Renovierungswilligen ein Problem dar. Selbst Fliesen zu legen erfordert hingegen schon mehr Können und Fachwissen. Sie können sich natürlich auch noch stärker auf der Baustelle engagieren, indem Sie beispielsweise bei Bautätigkeiten selbst Hand anlegen.

Gute Selbsteinschätzung

Wenn Sie Eigenleistungen erbringen, so geschieht dies auf Ihr eigenes Risiko. Sie können Sich bei niemandem beschweren. Bedenken Sie bei solchen Vorhaben Ihre eigene Leistungsfähigkeit und überlegen Sie sich, ob Ihr eigener Stundenlohn nicht höher als die Ersparnis ist.

Art und Umfang der Eigenleistungen sind also im Wesentlichen von folgenden Kriterien abhängig:

  • Wie viel Zeit können Sie für die Arbeiten aufwenden ?
  • Welche Qualifikationen haben Sie?
  • Haben Sie die entsprechende Kondition für die vorgesehene Eigenleistung?
  • Können Sie mit dem Tempo des Projektes mithalten (oder behindern Sie Folgeleistungen)?
  • Können Sie die Eigenleistungen in professioneller Qualität erbringen?
  • Sind Sie sich der Gefahren bewusst, sind sie entsprechend versichert ?
  • Woran haben Sie Spaß?
  • Verfügen Sie über die erforderlichen Werkzeuge und Arbeitsmittel für Ihre Eigenleistungen (Anschaffungs- bzw. Leihkosten)?
  • Was verdienen Sie in Ihrem “Brotberuf” Zahlt sich diese Eigenleistung überhaupt aus?
  • Vergleichen Sie Ihren Stundenlohn mit dem eines Hilfsarbeiters, Facharbeiters, Spezial-Monteurs, einer Reinigungskraft etc.
 


AutorIn:

Datum: 02.03.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Renovieren

Tapezieren, Bodenleisten montieren, eine Steckdose montieren oder auch ein Bild aufhängen – die SelbermacherInnen sollten eine Grundausstattung an Werkzeugen immer griffbereit haben. Wir sagen Ihnen, was in einem guten Werkzeugkoffer nicht fehlen darf.

Über einen perfekten Wintergarten entscheiden viele Details. ALCO bietet Ihnen deshalb umfassende Lösungskompetenz bei Beratung, Planung und Umsetzung Ihres Projektes. Vereinbaren Sie sich einen unverbindlichen Beratungstermin und überzeugen Sie sich selbst.

Über 5000 Wohnungen hat Robert Gassner in den letzten 25 Jahren zu einmaligen Lebensräumen umgestaltet. Seine Domäne ist die nachhaltige Sanierung von Altbauten und Gründerzeithäusern. Anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Buches haben wir ihn zum Interview gebeten.

Das Untergeschoß stellt in vielen Häusern nicht mehr als den wenig beachteten Heiz- und Abstellraum dar. Dabei sind die meisten Keller durchaus potentieller Lebensraum.

Ob Sie nun daran glauben oder nicht, die verschiedenen Mondphasen finden bereits seit Jahrhunderten Beachtung, wenn es um Arbeiten in der Land- und Forstwirtschaft geht. Und auch im Alltag können sie hilfreich sein.

Elastische Bodenbeläge sind sehr strapazierfähig und entsprechend beliebt. Unschöne Kerben und Risse treten hier selten auf. Doch selbst der robusteste Kunststoffboden hat seine Grenzen zum Beispiel bei extremer Feuchtigkeit oder Hitze.

Mit Farbeimer und Pinsel allein ist es nicht getan. Sie sollten sich, bevor es ans Streichen geht, ein paar Gedanken über die Wirkung der Farben und deren Platzierung machen. So verändern Sie Räume positiv.

Dekorative Wandverkleidungen sind eine vielseitige und überraschend leicht zu handhabende Gestaltungsvariante. Wer Lust auf Veränderungen hat, muss also nicht zwangsläufig auf neue Wandfarben oder Tapeten zurückgreifen.