Ob in relativ „jungen“ Gebäuden oder im Altbau: Viele, die eine neue Wohnung bezogen haben, kennen das Problem. Bei der Besichtigung schien alles in Ordnung, doch bald stellt sich heraus, dass die Wände unter Schimmelbefall leiden. Tatsächlich betrifft dieses Problem 10- 15 % aller Wohnungen und Häuser.
Der Schimmel stellt eine Gefährdung der Gesundheit dar, der man sich vor allem in einer neuen Wohnung, in die man womöglich viel Zeit und Geld investiert hat, nicht aussetzen möchte. Allergien, Atemwegserkrankungen oder Hautkrankheiten können die Folge sein.
Doch wie kann man den „unsichtbaren“ Schimmel rechtzeitig entdecken, d.h. bevor man sich zum Kauf einer Immobilie entschließt?
Hundenasen "erriechen" den Schimmel
Eine neue Möglichkeit, den Schimmel aufzuspüren, sind Schimmelsuchhunde. Die eigens abgerichteten Vierbeiner riechen nicht den Schimmel selbst, sondern die von ihm ausgehenden organischen Verbindungen, das MVOC, den typischen Geruch von Schimmel. Und dies lange bevor diese vom menschlichen Geruchsorgan wahrgenommen werden können.
Damit der Hund seiner „Arbeit“ nachgehen kann, ist es empfehlenswert, sämtliche Geruchs-Einflüsse zu eliminieren, außerdem sollten die Innenwände möglichst frei zugänglich sein. So kann er sich langsam im Raum bewegen, und etwaige Geruchsspuren von Schimmel wahrnehmen.
Ein Schimmelcheck mit Hund kostet je nach Größe des Objekts zwischen 145 und 245 Euro, bzw. über 100 m² 2,45 Euro/m². Eine Investition die sich im Hinblick auf den Kauf- oder Mietpreis einer schimmelbefallenen Wohnung jedenfalls rentieren sollte.