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Das Design des Swimming Pools ist mehr als Formsache

Bei allen Schwimmbeckenformen muss die Umwälzleitung mit ihren Beckenanschlüssen so installiert werden, dass ein guter Reinigungseffekt erzielt wird. Andernfalls können sich  „Wasserwalzen“ im Schwimmbecken bilden, in deren toten Zonen sich am Beckenboden Sinkstoffe ablagern, die ohne besonderes Zutun nicht ausgeschwemmt werden können. In solchen Zonen wird außerdem das Schwimmbeckenwasser nur unzureichend gereinigt und entkeimt.

 

Wenn das Schwimmbecken eine tiefe und eine flache Seite besitzt (Schwimmer, Nichtschwimmer), wird man sich zunächst überlegen müssen, ob die Durchströmungsrichtung von der tiefen zur flachen Seite oder umgekehrt sein soll.

 

Pools im Privatbereich sollten von der tiefen zur flachen Seite durchströmt werden, weil so bereits durch die Umwälzung ein recht gute Bodenreinigung erfolgt. Außerdem ist die flache Seite (Kinder-Plansch-Seite) solcher Becken stets stärker verschmutzt; es ist vorteilhaft, wenn dieses verschmutzte Wasser schnell abgesaugt wird, anstatt es erst durch das gesamte Becken zu leiten.

 

Achtung Chlor
Es gibt einen weiteren Grund, die Zuläufe am tiefen Teil des Schwimmbeckens vorzusehen: wenn das zugeführte Wasser mit hohem Chlorgehalt die geringen Wassermenge im flachen Teil des Schwimmbeckens erreicht, besteht die Gefahr der Geruchs- und Geschmacksbelästigung und evtl. Augenbindenhaut-Reizungen.

 

Jede Durchflutungsrichtung hat also Vor- und Nachteile. Durch einen nur geringfügigen Mehraufwand bei der Installation kann man die Durchströmungsrichtung im Schwimmbecken umkehrbar machen. Bei der Umwälzrichtung ist außerdem noch zu beachten, dass sie mit der Windrichtung übereinstimmen soll. Grundsätzlich aber soll ein Freibad windgeschützt liegen.

 

Man unterscheidet zwischen vorfabrizierten und an Ort gebauten Schwimmbecken. Welcher Art der Vorzug zu geben ist, reichtet sich nach den vorliegenden Verhältnissen.

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