Elektroinstallationsforum

Ob Elektroinstallationen, Systeme zur Gewinnung erneuerbarer Energien, Lichttechnik oder Kommunikationstechnologie. Unser wohnnet-Fachmann Gottfried Rotter beantwortet alle Ihre Fragen rund ums Thema Strom im Haushalt.

"Ich bin seit 1994 selbstständig und seit vielen Jahren aktiv in den verschiedenen Innungsgremien unserer Branche tätig. Seit 2010 gibt es das Qualitätssiegel der e-Marke aktiv in Österreich, welches ich betreue. Durch die Vielfalt unserer Tätigkeitsfelder haben wir einen Stab von Sachverständigen, welche die Planung, Ausführung und Kontrolle der einzelnen Fachbereiche betreuen. Meine Hauptaufgabe in diesem Forum ist dabei das Sprachrohr zwischen Kunde und Betrieb zu sein."

Mag.Ing. Gottfried Rotter, Geschäftsführer e-marke Austria


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Datum: 29.10.2012

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  • Gottfried schrieb am 27.09.2017 12:29:41

    Hallo Brinabing

    Wenn der Kasten nun vor der Steckdose hängt und diese nicht mehr für den normalen Gebrauch zu verwenden ist, würde ich vom Fachmann die Steckdose demontieren lassen, Klemmen an die einzelnen Leiter anbringen (das isoliert die Enden) und das Loch mit einem sogenannten Steckdeckel schließen. Die Feuchtigkeit alleine stört nicht im Badezimmer. Wenn die Steckdose hervorsieht, dann auf jeden fall Fachmann rufen um diese zu versetzten oder abzuschließen - Lebensgefahr!
    LG Gottfried Rotter

  • Brinabing schrieb am 26.09.2017 18:51:27

    Hallo, ich habe mein Badezimmer gerade bei renoviert. Ich habe einen Hochschrank zum aufhängen an die Wand, jedoch ist dort eine Steckdose. Damit ich ihn aufhängen muss ich die Steckdosen - abdeckung (weiss kunststoff) runter tun. Jetzt ist natürlich die Steckdose offen. Wenn ich den Hochschrank jetzt auf hänge es entsteht doch Feuchtigkeit im Badezimmer. Ist das gefährlich? Was soll bzw. Kann ich machen? Blöde Frage - geh aber auf Nummer sicher. 😊
    Lg

  • rosl77 schrieb am 12.08.2017 10:34:28

    Sehr geehrter Herr Rotter,
    im Haus meiner Schwiegermutter erwarten mich täglich neue elektrische Herausforderungen. Mein verstorbener Schwiegervater installierte alles selbst und das manchmal eher rustikal.
    Dieses Mal wollte ich nur eine Deckenleuchte gegen eine hellere LED Lampe wechseln. Habe das schon des öfteren ohne Probleme gemacht, aber hier ist es doch anders.
    Wenn die bestehende Lampe ausgeschaltet ist habe ich Strom auf beiden Kabeln. Bei Einschalten durch den Lichtschalter nur mehr auf einer Leitung und das Licht geht an. Ich bin jetzt kein Experte in Sachen Wechselstrom, also die Frage - darf ich die neue Lampe gleich anschließen?
    Vielen Dank
    Andreas Rosenberg

  • Gottfried schrieb am 24.07.2017 15:48:45

    Sg PetAni
    Grundsätzlich sind UP-dosen putzbündig zu setzten. Dies ist vorab mit dem Verputzer zu klären, wie hoch der Putz aufgetragen wird. Danach ist es Aufgabe des Verputzers das Gewerk des Elektrikers zu schützen und darf diese auch nicht zuputzen. Sollte dennoch ein Putzrand zu sehen sein gibt es dafür Ausgleichsrahmen. Es darf jedenfalls kein nacktes Mauerwerk mit der Installation in Berührung kommen, ansonsten ist das mehrstufige Schutzkonzept nicht erfüllt.
    LG Gottfried Rotter

  • PetAni schrieb am 21.07.2017 09:11:09

    Sehr geehrter Herr Rotter,
    könen sie mir bitte mitteilen wie Unterputzdosen einzubauen sind, damit sie sach- und fachgerecht versetzt sind und den Regeln der Technik entsprechen.
    Spezielle Frage: Einbau oberflächenbündig zulässige Abweichungen?

  • Gottfried schrieb am 20.06.2017 12:33:46

    SG Frau Elfriede

    Nach einem Brandschaden ist das ganz normal, dass ein Elektrobefund der wieder hergestellten Anlage von Nöten ist. Immerhin wurde auf die Anlage ja massiv eingewirkt.
    Ich nehme an dass Sie das Ihrer Haushaltsversicherung gemeldet haben. Diese müsste auch die Kosten des Prüfbefundes übernehmen.
    Wenn Sie den Elektrotechniker selbst beauftragen, dann gehen die Kosten natürlich auf Sie.
    Hoffe gedient zu haben

    mfg
    Gottfried Rotter

  • Elfriede schrieb am 20.06.2017 09:39:58

    Sehr geehrte Herr Rotter
    vertrauensvoll wende ich mich an Sie weil ich im Moment sehr verzweifelt bin.

    Ich hatte in meiner Wohnung einen Brandschaden meine Kaffeemaschine ist plötzlich in Flammen gestanden. Seit dem Löchert mich mein Vermitter damit das ich eine Stom überprüfung machen soll. Nachdem ich allerdings in der Notstandshilfe bin kann ich mir das nicht wirklich leisten.
    Nun meine Frage wenn ich die Überprügung an eine Firma weiterleite muss ich dann für die Kosten selber aufkommen.

    Ich danke ihnen im Vorrauss.

    Mit freundlichen Grüßen
    Elfriede Karmann

  • locetite schrieb am 23.04.2017 22:27:02

    Vielen Danke!

  • Gottfried schrieb am 23.04.2017 13:58:16

    Hallo Locetite

    Soweit man das aus der Beschreibung entnehmen kann, handelt es sich hier wahrscheinlich eher um ein Steuerungsproblem der einzelnen Kreise. Pulsierende Schwankungen werden meist nicht direkt aus dem netz verursacht. Wenn das wirklich ein Problem wäre, müsste man das ja auch bei der Beleuchtung oder anderen Geräten merken.
    Ich weiß ja nicht ob die IR-Kabine von einem renommierten Herstelle verkauft wurde. Das sollte aber von diesem jedenfalls in den Griff zu bekommen sein.
    Handymasten und Wasseradern würde ich als Techniker komplett ausschließen :). LG Gottfried

  • locetite schrieb am 22.04.2017 12:19:27

    Hallo,

    kurz mal vorweg, ich bin kein Elektriker oder etwas in der Richtung, bin auch nicht ganz sicher ob, dass hier das richtige Forum dafür ist, aber ich versuche es halt einmal.

    Ich will auch gar nichts selbst reparieren, mich würde aber einfach interessieren ob jemand von euch vielleicht eine Idee hat, wo hier das Problem liegt.

    Habe eine Infrarotsauna bekommen, die hängt am Starkstrom, d.h. es gibt so einen Verteiler, von dem dann der Strom auf 6 Strahler aufgeteilt wird. (Sorry gleich wegen den Laienbegriffen).
    Bei der Installation durch den Techniker und anschließender Probe funktioniert alles einwandfrei, ich kann die Strahler einzeln oder eben gemeinsam ansteuern und in ihrer Intensität verändern.

    Am nächsten Tag dann, als ich die Kabine nutzen wollte, die Überraschung, alle Strahler pulsierten! Sprich die Intensität wurde einmal schwächer einmal stärker und das immer so weiter, in einem ich würde mal behaupten relativ stabilen Rhythmus.
    Ich kann das dann mit etwas Glück beheben wenn ich die Kabine komplett vom Strom nehme (Sicherung schmeiße) und dann wieder aufdrehe (manchmal muss ich das öfters versuchen) und dann funktioniert sie einwandfrei (ist auch eine Methode die ich lt. Techniker derweilen anwenden kann, da ich damit nichts kaputt machen kann). Aber nur eine gewisse Zeit, dann ist das Problem beim neuerlichen Einschalten (nicht im laufenden Betrieb) wieder da.

    Der Techniker war da, hatte dann auf Verdacht dieses Verteilerteil getauscht und anfänglich wieder alles einwandfrei. Einen Tag später ich dreh die Kabine auf, pulsierende Strahler!
    Nach telefonischer Rücksprache mit dem Techniker (kommt erst...) vermutet er eventuell Stromschwankungen oder Unregelmäßigkeiten, bzw. wurde auch gefragt ob Handymasten etc. in der Nähe sind...

    Habt ihr vielleicht Ideen was da das Problem sein könnte, bzw. wie realistisch die Begründung der Stromschwankungen ist, (wir hätten sonst bis jetzt nie Probleme in dieser Richtung gehabt, oder gemerkt), bzw. Handymasten etc.
    Das wäre dann doch sehr störanfällig oder nicht, nächstes Argument wäre dann vielleicht eine mögliche Wasserader....

    Bin auf eure Meinungen, Vermutungen etc. gespannt.
    Mir ist natürlich klar, dass so eine Ferneinschätzung nicht zuverlässig ist, ich hätte trotzdem nur gerne mal ein paar mögliche Erklärungen bzw. Ursachen von Leuten gehört die sich damit auskennen.

    Danke

  • Gottfried schrieb am 06.04.2017 15:51:11

    Hallo Mic-Fr

    Bei einer neuen Gasetagenheizung, müssen Sie bitte unbedingt nachsehen, ob Ihre Elektronlage schon mit Schutzerdung (gelb grüner Draht zur Steckdose hin) ausgestattet ist. Wenn Ja - ist diese auch auf den Potentialausgleich aufgeschaltet?
    Dann bitte (da leitend = Cu) die beiden Rohre des Vor- und des Rücklaufes in diesen Potentialausgleich einbinden.
    Hoffe gedient zu haben

    mfg
    Gottfreid Rotter

  • Mic_Fr schrieb am 03.04.2017 16:58:46

    Fortsetzung: bzw. gilt der Heizungsanschluss mit Vor- und Rücklauf als 2 Rohrleitungssysteme bezüglich des zusäzlichen Potentialausgleichs?
    Herzlichen Dank für die Beantwortung meiner Frage.

  • Mic_Fr schrieb am 03.04.2017 16:53:33

    Sehr geehrter Herr Rotter,
    in meiner Wohnung wurde eine Gasetagenheizung installiert. Die Heizungsrohre (Vor-rücklauf) sind aus Kupfer und unter Putz verlegt. Im Baderaum befindet sich ausserhalb des Schutzbereichs in ca. 1m Abstand zur Badewanne der Heizkörper.
    Gilt die Heizung als im Schutzbereich berührbar nach ÖVE EN 1 Teil 4 § 49 -
    Bzw.

  • Gottfried schrieb am 25.02.2017 14:07:52

    Werter Herr Oliver Stange

    Eine Überlastung der Leitung würde ich ebenso ausschließen. Diese entspricht auch nicht den Geschehnissen welche Sie hier beschreiben.
    Viel mehr ist davon auszugehen, dass die Einschaltstromspitze (ganz kurzfristig auftretende Belastung beim Einschalten der Geräte welche um ein vielfaches höher ist als der normale Verbrauch) den Leitungsschutzschalter zum Auslösen gebracht hat.
    Wenn nun der Strom abgeschalten wurde, und mehrerer elektrische Geräte (PC, Fernseher, Receiver, Radiowecker, ...) bei der Abschaltung nicht von der Steckdose getrennt wurden , dann sind natürlich all diese Geräte auch wieder gleichzeitig hochgefahren. Dass kann leicht eine solche Einschaltspitze verursachen.
    Wenn nun der Leitungsschutzschalter wieder hält, dann kann im Normalbetrieb nichts passieren. LG Gottfried Rotter

  • Frei schrieb am 21.02.2017 18:56:49

    Sehr geehrtes wohnnet. Team. Ich wohne in einer Reihenhaussiedlung welche seit einigen Tagen renoviert wird. Da die Bauarbeiter die bei uns tätig sind, natürlich auch Strom benötigen, diesen aber mittels eigenen Stromzähler installiert haben, wurde heute kurzzeitig bei uns der Strom abgeschalten. Als dieser wieder eingeschalten worden ist, hat die Sicherung bei uns im Haus für den ersten Stock ausgelöst. Ich habe hierzu den anwesenden Techniker befragt und er meinte, dass womöglich diese Leitung mit zu viel Strom belastet wird. Da diese Leitung mit einer 16 Ampere Sicherung betrieben wird und somit für eine Wattleistung von 3680 Watt ausgelegt, frage ich mich wie das sein kann. Waschmaschine und Trockner sind jeweils einzeln abgesichert und die Geräte die im ersten Stock betrieben werden kommen auf eine Wattleistung von ungefähr 700 Watt. Mir ist bewusst, dass eine Ferndiagnose nicht wirklich möglich ist, aber kann an dieser Aussage was dran sein und welche anderen Ursachen könnten eventuell noch daran Schuld sein ? Die Sicherung wurde auch wieder betätigt und seither auch keine Probleme. Ich bedanke mich sehr herzlich und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

    Stange Oliver

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