Immobiliensuche mit Google Maps

Dank der immer genaueren Darstellung von Strassen und Plätzen (vor allem in großen Städten) in Diensten wie Google Maps, lassen sich diese zur Recherche nach bestimmten Objekten nutzen. So kann man etwa potentiell ausbaubare Dachböden suchen und finden.

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Beispiel 1030 Wien, Radetzkyplatz: Viele neue Dächer, daher auch höhere Grundpreise

Auch wenn Datenschützer gegen den Google-Streetview-Dienst Sturm laufen, die bereits bestehenden Funktionen Google Maps bzw. Google Earth werden immer detaillierter und liefern immer bessere und genauere Luftaufnahmen.

Je präziser die Gegenden erfasst sind, desto mehr bietet es sich nun auch an, Google Maps zur Immobiliensuche bzw. zur Recherche im Hinblick auf bestimmte Objekte zu nutzen. Häuser können regelrecht analysiert werden: Wie sieht es mit den Verkehrswegen aus, welche Grünflächen gibt es in der Umgebung, wo kann geparkt werden. Auch zu den Objekten selber kann der Dienst Aufschluss geben: Gibt es einen Hinterhof, welche Freiflächen sind vorhanden?

Auch bei der Recherche nach den Eigentümern eines Objekts muss man sich nicht mehr auf ein Amt begeben: Dank der Möglichkeit eines Online-Grundbuchauszuges (gegen Bezahlung) kann man auch hier im Internet vorrecherchieren ehe man sich vor Ort ein Bild von einer Immobilie macht.

Bei der Google-Recherche gilt freilich: Je größer die Stadt, desto besser (also detaillierter) ist diese vom Kartendienst erfasst. In Wien und Umgebung ist dies der Fall, in anderen Städten bleibt einem die Recherche vor Ort (noch) nicht erspart.

Verschiedene Dienste

Google Maps wird automatisch "upgedatet" wenn bessere Aufnahmen verfügbar sind, bei der Anwendung Google Earth muss man das selbst tun. Überprüfen Sie auch, ob in manchen Gegenden (z.B. Wien) nicht andere Dienste, wie etwa Bing von Microsoft bzw. die Anwendung Virtual Earth 3D, die besseren Bilder liefern.


Autor:

Datum: 10.11.2010

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