Die Bezeichnung "Sicherheitstüre" ist kein Qualitätskriterium, da jede Türe so bezeichnet werden kann. Die Bezeichnung führt Konsumenten in die Irre, da viele dieser Türen keine ausreichende Sicherheit gewährleisten.
Ein gewisses Maß an Schutz bieten hingegen "einbruchhemmende Türen", die in den verschiedensten Ausführungen erhältlich sind. Sie sind nach ÖNORM B-5338 oder - bei deutschen Anbietern - nach DIN V ENV geprüft und zertifiziert. Zu erkennen sind diese Türen an der Plakette mit einer Registriernummer zur Nachverfolgung.
Je nach Widerstand werden sechs Klassen unterschieden: Klasse 1 bietet leichten Schutz gegen den Einsatz körperlicher Gewalt, Klasse 6 den höchsten. Türen dieser Klasse halten auch der Bearbeitung durch leistungsfähige Elektrowerkzeuge stand. Normalverbrauchern empfiehlt die Polizei Türen der Widerstandsklasse 3, für die ein Einbrecher mindestens fünf Minuten benötigt - die er sich erfahrungsgemäß nicht nimmt.