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Tipp

In allen Fragen der persönlichen Sicherheit berät das Kriminalpolizeiliche Beratungszentrum der Wiener Polizei, Andreasgasse 4, A-1070 Wien, Tel. 01/52102 DW 4484. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10.00 - 18.00 Uhr, Samstag 8.00 bis 12.00 Uhr; an langen Einkaufssamstagen von 8.00 - 17.00 Uhr.

Aufbau von Sicherheitstüren

Die Sicherheit eines Türelementes setzt sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen und muß immer in seiner Gesamtheit gesehen werden. Der Einbau sollte nur durch eine Fachfirma erfolgen. Achten Sie dabei auch auf die Paßgenauigkeit zwischen Zarge, Türblatt, Beschläge und Schlösser!

 

Eine Sicherheitstüre besteht aus Zarge, Blatt, Scharnier, Verriegelung und Zusatzausstattung.

Türzarge
Ihr Zarge muß stabil und fest mit dem Untergrund verbunden sein, dabei sollten keine Hohlräume unter der Zarge entstehen. Dazu gehört auch eine Verstärkung im Bereich des Schließblechs mit z.B. einem stabilen schrägverschraubten Sicherheits-Schliessblech aus Stahl mit einer Mindestlänge von 30cm und einer Materialstärke von mind. 3mm.

 

Bei der Ummantelung eines alten Türstockes mit einer Sanierungszarge sollte die Materialstärke der neuen Zarge mindestens 3 mm betragen..

Türblatt
Verwindungssteifes, knickfestes Türblatt mit einer Mindeststärke von 45mm. In das Türblatt sollte eine 2 mm starken Stahlplatten oder massive, eng gelegten Stahlstäbe als Verstärkung eingelegt sein.

Bänderscharniere
Die Bänder (auch Scharniere genannt) Ihres Türblattes sollten an der Innenseite liegen und mit dem Gewicht der Türe (mit z.B. Stahleinlage) abgestimmt werden.


Spezielle Bandsicherungen (Hinterhaken), unabhängig von den Bändern im Falz montiert, bieten einerseits verstärkten Schutz vor gewaltsamen Aufbrechen der Tür, andererseits verhindern sie das Ausheben der Tür im Bandbereich.

Mehrfachverriegelung
Sinnvoll ist auch eine zusätzliche Verriegelungen durch ein aufgeschraubtes Balkenriegelschlösser oder durch eine bereits im Türblatt integrierte Mehrfachverriegelung. Dabei werden starre Stahlbolzen in die Längs- und Querrichtung an zumindest 2 Seiten (band- und schlossseitig) direkt in die Zarge bzw. in das Mauerwerk eingeschoben.

Sicherheitsbeschläge

Als Einbruchsschutz sind von innen geschraubte Beschläge mit einbruchshemmenden Sicherheitsschloss zu verwenden. Ein Stahl-Schutz-Beschlag mit Kernziehschutz machen das Aufbohren, Ausziehen und Absägen des Zylinderkernes praktisch unmöglich.

 

Zylinder und Beschlag sollten den höchstmöglichen Bohr- bzw. Nachsperrschutz aufweisen, der Sicherheitszylinder muß bündig mit dem Beschlag abschließen oder vom Beschlag zur Gänze geschützt werden, das Schutzschild aus z.B. 5mm starkem, hochfestem Flachstahl sollte als Langschild ausgeführt sein und dabei das Schloss über seine gesamte Höhe überdeckeb und schützen.

Zusatzausstattung
Zusätzlich kann für Ihren persönlichen Schutz gegen unerwünschte Besucher Ihre Tür mit weiteren Sicherheitseinrichtungen wie Weitwinkelspion (180 Grad), Zusatzschloss, Sicherheitskette oder -bügel, usw. ausgestattet werden.

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