Allein der Einbau von einbruchhemmenden Sicherheitstür könnte schon einen Großteil der Einbrüche verhindern. Versehen mit einem einbruchshemmenden Sicherheitsschloß, Stahl-Schutzbeschlag mit Zylinderkern-Ziehschutz, vier massiven Stahlkegel-Schließbolzen und einem mit Stahlstäben und -rohren verstärkten Türblatt machen sie einen Einbruch fast unmöglich.
Eine Türstockummantelung sowie eine optimale Bandsicherung des Türbandes dienen ebenfalls dazu, ein Eindringen durch die Tür zu verhindern. Diese Sicherheit hat natürlich ihren Preis: Eine gute Sicherheitstüre kostet mindestens 1.800 Euro inklusive Montage . In Althäusern mit zweiflügeligen Sicherheitstüren muss man mit mindestens 3.000 Euro rechnen.
Hauptmerkmale einbruchhemmender Türen:
- fest im Mauerwerk verankerte Türzargen
- massives Türblatt (entsprechende Stärke und/oder eingelegte Stahlverstärkungen)
- einbruchhemmende Sicherheitsschlösser mit Aufbohrschutz im Zylinderbereich (Schutzschilder aus Manganstahl oder oberflächengehärtetem Stahl)
- von innen verschraubte Beschläge
- stabil, schrägverschraubtes Schließblech
- innenliegende Bänder bzw. Lappenbänder, die gegen ein Aushebeln des Türblattes abgesichert sind
- Briefschlitze oder Katzenklappen dürfen bei einbruchhemmenden Türen nicht angebracht werden.
- Achtung: etwaige Glaseinsätze müssen ebenfalls einruchhemmend ausgeführt sein.
Die Einteilung erfolgt durch verschiedene Widerstandsklassen :
Auch Balkenriegelschlösser, Mehrfachverriegelungen sowie Zusatzschlösser - etwa uncodierbare Sicherheitszylinderschlösser und Türaushebesicherungen bieten guten Schutz. Sicherheitsbeschläge etwa mit eingebauter Manganstahlplatte bieten zusätzlich hohen Schutz gegen das Abbrechen des Zylinders sowie gegen ein Abschrauben des Schildes von außen. Sicherheitsbeschläge kosten ab 60 Euro ein Zusatzschloß mit Zylinder kommt auf mindestens 160 Euro.