Je nach Budget und Stil der Umgebung kommen verschiedene Terrassentypen in Frage: Holz, Stein, oder Verfliesung.
Eine verflieste Terrasse bietet sich vor allem dann an, wenn ein direkter Übergang aus dem Wohnbereich besteht, und vielleicht sogar eine bauliche Überdachung vorhanden ist (etwa durch einen darüberliegenden Balkon). Optisch gehört diese dann noch eher zum Haus als zum Gartenbereich.
Holz oder Stein als Element der Gartengestaltung
"Natürliche" Böden wie Holz oder Stein bieten sich vor allem bei einer offenen Terrasse an, die mehr Teil des eigentlichen Garten sein soll, als eine simple Veranda. Freilich kommen auch hier immer öfter Kunstprodukte zum Einsatz, die den "originalen" Materialien immer mehr ähneln.
Stein- bzw. Kunststeinbeläge haben den Vorteil der einfacheren Wartung, meist genügt es den Boden einmal im Frühjahr mittels Hochdruckreiniger zu säubern. Ein weiterer Vorteil ist die Langlebigkeit. Andererseits kosten diese in der Regel mehr, bei Sonneneinstrahlung kommt es außerdem zu einer größeren Erhitzung.
Bei Holz gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder Echtholz, oder ein Kunststoffgemisch, das wie Holz aussieht, und einen geringeren Wartungsbedarf hat. Bei Echtholz muss man sich zwischen sowohl zwischen Weich- oder Hartholz als auch zwischen gerifftem oder ungerifftem Holz entscheiden.
Ob gerifftes oder ungerifftes, für beide Arten gibts Pro und Kontras. Enscheiden Sie nach der Optik, bei guter Qualität gibts keine Haltbarkeitsnachteile.
Hartholz sollte Tropenholz aus Plantagen sein, dieses hat keine Schiefer. Manche Weichölzer neigen zur Schieferbildung und kann zum Problem werden je verwitterter es ist, bzw. bei mangelhafter Wartung.
Preislich kann man sagen umso billiger das Holz umso weniger lange hat man Freude.