Die Funktion der Heizung alleine macht es nicht aus, es kommt auch auf die richtige Einstellung an, denn nur so arbeitet Ihre Anlage störungsfrei und entsprechend energiesparend.
Wartung zum Selbermachen
Kontrollieren Sie, ob Ihre Heizkörper dicht sind und ob der Wasserdruck in Ihrer Heizungsanlage stimmt. Entlüften Sie, wenn nötig, Ihre Heizkörper. Schrauben Sie dazu am Heizkörper (meist gegenüber dem Heizungsregler) mit dem dafür notwenigen Spezialschlüssel das Entlüftungsventil auf, und warten Sie bis Wasser aus dem Heizkörper rinnt. Dann fixieren Sie das Ventil wieder. Ist Luft in Ihrer Anlage, dann arbeitet diese nicht optimal. Sie erkennen dies auch leicht, wenn die Heizung in Betrieb ist und die Heizkörper nur in Teilbereichen warm werden.
Den Wasserdruck im Heizsystem können Sie am Manometer am Heizkessel oder der Therme ablesen. Ein Mindest- und ein Maximaldruck sind darauf farblich markiert. Füllen Sie Wasser nur bis knapp unter der Maximalmarke ein, da sich das Wasser im Heizbetrieb noch etwas ausdehnt, und sich so der Druck in den Leitungen erhöht.
Natürlich sollte man seine Heizungsanlage vor der Heizperiode auch vom Fachmann überprüfen lassen. Vor allem, wenn es sich um eine ältere Anlage handelt. In Österreichs Haushalten arbeiten rund 70 Prozent Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind.
Wichtige Tipps
- Dämmen Sie die Verteil-Leitungen:
Es stimmt schon, dass die Leitungen, die in den Zimmern verlaufen und nicht gedämmt sind, mitheizen. Aber die Wärme davon ist nicht regelbar. Der Heizkörper selbst kann noch so klein eingestellt sein, die Heizrohre heizen voll mit.
- Installieren Sie Thermostatventile:
Thermostate am Heizkörper sorgen automatisch für die gewünschte Temperatur. Sie regeln abhängig von ihrer Umgebungstemperatur über ein Ventil einen niedrigeren oder höheren Durchfluss des Warmwassers für den Heizkörper.