Im Normalfall wird bei einem Umzug mit Profis eine Spedition lediglich mit dem Transport der Möbel und anderen Utensilien beauftragt. Das heißt, dass die Profis nur Teile der anfallenden Arbeiten übernehmen. Und diese Teile sind Vereinbarungssache:
- verpacken Sie Ihre Übersiedlungsutensilien in Eigenregie, oder überlassen Sie dies der Spedition.
- schleppen Sie Kisten und Kartons selbst auf die Straße, sodass diese von der Spedition nur mehr verladen und transportiert werden müssen.
- Deinstallieren Sie Ihre Geräte und zerlegen Sie Ihre Möbel in Eigenregie, oder lassen Sie dies durch einen Fachmann der Spedition erledigen.
Im Grunde geht es dabei immer nur um vier Dinge: Zeit, Muskelkraft, Know How und Geld. Haben Sie die Zeit und Kraft vieles selbst in die Hand zu nehmen und zu schleppen, wissen Sie wie man Geräte ab- und anschließt, Möbel zerlegt und wieder zusammenbaut oder haben Sie das nötige Kleingeld, um dies alles von der Spedition erledigen zu lassen.
Haftung
Geht bei dieser Art des Umzuges etwas kaputt, dann haftet Ihr Spediteur natürlich nur für seinen Teil der Verantwortung. Mit anderen Worten: Zerbricht die teure Vase aus der chinesischen Ming-Dynastie dann stellen sich die Fragen: Waren Sie selbst daran schuld, weil Sie die Vase beim Verpacken zerbrochen haben, oder war es der Spediteur, weil Sie beim Transport zu Bruch gegangen ist. Aber: auch für den Umzug im "Do-it-Yourself-Verfahren" gibt es bei vielen Verträgen Versicherungsschutz durch die Haushaltsversicherung.