Wenn sie mit Profis siedeln, dann brauchen Sie diese Zeilen nicht zu lesen. Wenn Sie aber im "Do-it-Yourself-Verfahren" ihr Hab und Gut verfrachten, dann ist es gut einige Profitipps zu kennen. Alles in allem ist es keine Hexerei:
Das Beladen:
- Verstauen Sie große und schwere Dinge vorne, also wenn möglich unmittelbar hinter dem Führerhaus.
- Laden Sie die Dinge, die Sie in ihrem neuen Zuhause als erstes gebrauchen ganz hinten zum Schluss ein. So dass Sie diese als erstes wieder zur Hand haben.
- Schlichten Sie Möbeln und Kartons so auf die Ladefläche, dass diese auch ein massives Bremsmanöver ohne Um- und Abstürze überstehen. (Fixierung mit Gurten an den Seitenwänden der Bordwände, Umhüllen mit dicken Decken oder luftgepolsterten Verpackungsmaterial).
- Üben Sie das Umgehen mit Transporthilfen (Rodeln, Tragegurten usw.) vorerst einmal mit leichteren Übersieldungsstücken.
Das Fahren:
- Vielleicht haben Sie auf einem großen Parkplatz oder Ähnlichem die Gelegenheit ein paar Runden mit dem großen Möbeltransporter zu drehen, falls Sie das Lenken solcher Fahrzeuge nicht gewohnt sind. Rückwärtsfahren, Abbiegen und Einparken laufen etwas anders ab, als im Mini.
- Der Möbeltransporter hat weiters einen wesentlich größeren Wendekreis.
- Achten Sie weiters auf den höheren Aufbau. Sie passen damit nicht unbedingt in jede Hauseinfahrt.
- Am besten funktioniert es, wenn Sie einen verlässlichen Beifahrer an Bord haben. Der kann Sie bei engen oder niedrigen Durchfahrten bzw. beim einparken entsprechend einwinken.
- Meist haben Sie auf Grund der Aufbauten keinen Rückspiegel, sondern müssen sich auf die beiden Seitenspiegel verlassen. Das ist für viele PKW-Fahrer ungewohnt und sollte wenn möglich vorher geübt werden. (Denken Sie an den berüchtigten "toten Winkel" rechts).
- Achten Sie auf den Platz den die Ladetüre bzw. eventuell eine Hebebühne am Heck des Fahrzeuges braucht.