Untergrund Die Beschaffenheit des Untergrundes hat eine große Auswirkung auf die Qualität und Leistungsfähigkeit des Estrichs.
Der Untergrund muss sauber und staubfrei und frei von Verschmutzungen sein
Der Untergrund darf nicht gefroren sein.
Ist der Untergrund sehr uneben kann es durch die unterschiedlichen Estrichstärken zu Qualitätsverminderungen insbesondere zu Rissbildungen kommen.
Auf den Rohdecken werden Haustechnikverrohrungen für Heizung, Sanitär und Elektro durchgeführt. Diese Einbauten müssen voll z.B. durch Beschüttungen so abdeckt dass eine ebene Oberfläche entsteht.
Oft werden bei der Dicke der Ausgleichs-Schicht Rohrkreuzungen nicht berücksichtigt. Wenn Rohre insbesondere Heizungsrohre aus der Ausgleichs-Schicht herausragen und vom Estrich berührt werden, kann es neben der Gefahr von Rissen auch zu Knackgeräuschen kommen infolge der Temperaturbedingten Rohrdehnungen kommen.
Sind die Untergründe (Rohdeckenoberflächen) stark verschmutzt, so müssen sie, so ferne dadurch die Estrichqualität beeinträchtigt wird, z.B. mit Sand- oder Kugelstrahlen behandelt werden.
Instandsetzungsarbeiten
Risse werden kraftschlüssig und ebenflächig geschlossen, indem sie im Rissbereich angebohrt werden, die Bohrlöcher mit Stahldrahteinlagen verbunden werden (nähen) und mit Kunstharz ausgegossen werden.
Um die Leistungsfähigkeit des Estrichs zu erhalten ist es vorteilhafter z.B. bei der nachträglichen Herstellung von Öffnungen zu schneiden und nicht zu stemmen.
Folgende Punkte sollten bei der Ausführung beachtet werden bzw. sind vorab zu regeln:
Bei der Estrichherstellung wird betreffend der Geschosse kein Unterschied gemacht.
Das Herstellen von Estrichen, ausgenommen Fließestrichen, auf vorhandenem Gefälle bis zu einer Neigung von 5 Prozent und von Ichsen und Graten wird nicht gesondert verrechnet.
Die Oberflächen wird in der Regel fein verrieben oder geglättet ausgeführt.
Es wird kein Unterschied gemacht, ob der Estrich händisch oder maschinell hergestellt wird.
Das Ausfüllen von Einbauteilen (z.B. Deckeln) mit Estrichmaterial wird nur dann verrechnet, wenn es nicht gleichzeitig mit der Estrichherstellung geschieht.
Zur Vermeidung von unkontrollierten Rissen müssen Schwindfugen angeordnet werden
Müssen Dampfsperren angeordnet werden, so ist zu beachten, dass nicht verklebte oder verschweißte Schichten nicht als Dampfsperrschicht gelten. Als Dampfsperre ist eine Schicht zu verstehen, deren Stöße verklebt oder verschweißt sind, und die einer diffusionsäquivalenten Luftschichtdicke von mindestens 10,0 m entspricht.
Vor der Estrichherstellung müssen Untermauerungen von Zargenstöcken und Distanzschienen abgestemmt werden (Zusatzleistung)
Einerseits ist es der Baufirma freigestellt, ob sie den Zementestrich konventionell oder als Fließestrich herstellt. Wird aber der Fließestrich gewählt, so werden alle zusätzlichen Maßnahmen, wie z.B. die Verklebung der Trennschichten und das Abdichten von Öffnungen bis 0,5 m2 Einzelgröße nicht gesondert verrechnet.
Bei Estrichen mit fertiger Oberfläche z.B. bei Terrazzoestrichen wird die Randausbildung als Hohlkehle gesondert verrechnet.
Zur Vermeidung von Rissbildungen müssen im Bereich von Gebäudedehnfugen, Dehnfugenprofile eingebaut werden.
Das Anarbeiten an Winkelrahmen und ähnlichen Bauteilen, bündigen Fußbodenkanälen wird gesondert verrechnet.
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ich habe einen Zubau bei einem Altbau. Da die Deckenanschlüße nicht so gut funktionierten, habe ich jetzt bei der neuen Decke einen Bodenaufbau von 40cm. Meine Frage ist: "mit welchen Material soll ich den Estrich aufschütten".
Schotter ist mir zu schwer, und Styropor gibt bei einer solchen dicke nach.