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Was soll erledigt werden?

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Von der Keller- bis zur Dachdämmung stehen unterschiedlichste Dämmstoffe zur Auswahl

Wärmedämmung

Wärmedämmungen sind wichtig zur Verbesserung des Wärmeschutzes, Verminderung der Heizkosten, zur Erhöhung der Wohnqualität und zur Vermeidung von Bauschäden  (wie z.B. Feuchtigkeitsschäden, welche sich durch Schimmel und Kondensatbildung zeigen).

 

Optimale Wärmedämmung erhöht zwar die Baukosten, senkt aber nachhaltig die Heizkosten. Die Auswahl der richtigen Wärmedämmung sollte unbedingt mit dem Bauphysiker abgesprochen werden.


Die örtlichen Bauordnungen haben die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz mittlerweile so hoch angesetzt, dass man nur noch in den seltensten Fällen bei Baukonstruktionen ohne zusätzlichen Wärmedämmmassnahmen ausgekommen wird.

 

Kennzeichnung
Ob die richtigen, geforderten Dämmstoffe auf der Baustelle verwendet werden, kann an der Verpackungskennzeichnung  der Dämmstoffpackungen kontrolliert werden.
Auf der Dämmstoffpackung müssen folgende Daten aufgeführt sein:

  • Brandverhalten nach DIN 4102 Teil 1
  • Hersteller und Herstellungsdatum
  • Nennmaße
  • Stoffart und Lieferform
  • technische Richtlinien
  • Typkurzbezeichnung
  • Übereinstimmungszeichen
  • Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WGL)

Dämmstoffe werden in Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) eingeteilt. Ein Dämmstoff der Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035 besitzt eine bessere Dämmwirkung als ein Dämmstoff der Gruppe 045 gleicher Dicke.


Verwendungsspektrum

Dämmstoffe werden zur Wärme- und Schalldämmung eingesetzt. Die Typen-Kurzbezeichnung gibt Aufschluss über die zulässige Verwendung:

Bezeichnung Verwendung
W Wärmedämmstoffe ohne Beanspruchung auf Druckfestigkeit, z.B. in Wänden, Decken
WL ärmedämmstoffe ohne Beanspruchung auf Druckfestigkeit, z.B. für Wärmedämmung zwischen den Sparren
WD Wärmedämmstoffe mit Beanspruchung auf Druckfestigkeit, z.B. in Fußböden und Dächer
WV Wärmedämmstoffe mit Beanspruchung auf Scher- und Abreißfestigkeit, z.B. bei Außenwände
WS Wärmedämmstoffe mit erhöhter Druckbelastung für Sondereinsatzgebiete
T, TK  Trittschalldämmstoffe

Wärmebrücken
Wärmebrücken sind Bereiche in der Bauhülle, welche eine geringere Wärmedämmung oder eine größere Wärmeabfuhr aufweisen, als die umgebenden Bauteile. An diesen Stellen ist die Oberflächentemperatur auf der Raum-Innenseite meist geringer.

 

Wegen diesem Abkühlungseffekt werden diese daher häufig als Kältebrücken bezeichnet.

Kalte Oberflächen erhöhen die Gefahr von Tauwasser-Bildung, welche z.B. den idealen Nährboden für Schimmelbildung bildet, was oft die Ursache von erheblichen Bauschäden ist.

 

Dies wäre durch sorgfältige konstruktive Planung (z.B. mit entsprechenden Aufbauten und Wärmedämmungen) einfach und kostengünstig zu vermeiden!

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Helmut Melzer
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