Ein beheizter Wassersack in Form einer Matratze. Da Wasser nicht komprimierbar ist, kann der Körper individuell ideal gelagert werden. Es entstehen keine Druckstellen, die Muskulatur wird entspannt, die Wirbelsäule nimmt eine neutrale Haltung ein. Die Anpassung an das Körpergewicht ist ebenso möglich wie die Einstellung einer idealen Temperatur.
Geschichte des Wasserbettes Vor rund 3000 Jahren stellten sich die Perser, die in Sachen Schlafkultur ihrer Zeit immer eine Nasenlänge voraus waren, pechverklebte und mit Wasser gefüllte Ziegenhäute in ihre Schlafgemächer und Zelte. In den etwas kühleren Monaten wurden diese Wassersäcke tagsüber an der Sonne aufgewärmt und dienten somit nachts als Wärmespeicher und Bettflasche.
Geschichtlich werden Wasserbetten seit 1851 in der Krankenpflege verwendet, als "William Hooper" eine "Invaliden-Wassermatratze" erdachte, die Sir James Paget als eine "neue Erfindung zur Hilfeleistung bei der Ausübung der Medizin und Chirugie beschrieb. Obwohl Hoopers Bett eigentlich die Vorteile des Schwebens nicht voll ausnützte, war er doch einer der ersten der um "bettlägrige Patienten" in den Zustand der Gewichtslosigkeit zu versetzen, auf das Verdrängungsprinzip des Archimedes zurückgriff.
Erst nach Akzeptanz in den USA verbreitete sich das Wasserbett rund um die Welt, wobei erst seit etwa 20 Jahren die Preise in Europa erschwinglich werden. Es gibt inzwischen zahlreiche Fachgeschäfte und Hersteller, sogar Zentren für gebrauchte Wasserbetten und -Zubehör!