Verhaltene Freude auf das Weihnachtsgeschäft
Bis Weihnachten sind es noch ein paar Wochen, doch der Wettlauf um ca. 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro hat bereits begonnen. Der Kampf um die Kunden wird jedoch härter: Durch die Wirtschaftskrise als Folge der globalen Finanzkrise und die Häufung schlechter Nachrichten in den letzten Monaten, wird es zu einer Konsumzurückhaltung kommen. Bereits diese Weihnachten bekommt das der Handel zu spüren. "Wir rechnen heuer mit einem nomi-nellen Umsatzplus zu Weihnachten von lediglich 1 %, was real, also inflationsbereinigt, einen Rückgang bedeutet", schätzt DI Wolfgang Richter, Geschäftsführer von RegioPlan.
Weihnachten verliert für den Handel an Bedeutung!
Nicht nur die Wirtschaftskrise dämpft die Vorfreude der Händler auf das besinnliche Fest. Der stationäre Einzelhandel kämpft auch an anderen Fronten gegen sinkende Weihnachtsumsätze. "Es ist auch nichts Neues, dass Weihnachten generell langfristig an Bedeutung verliert", so Richter. Seit mehr als 10 Jahren sind die Ausgaben für Weihnachtsgeschenke kaum gestiegen und es gibt immer mehr Familien, für die Weihnachten eine geringere Bedeutung hat. Sei es aus religiösen oder anderen Gründen.
Mixer, Krawatten & Co sind out!
Wer heuer seinen Lieben einen Mixer oder eine Krawatte unter den Christbaum legen will, muss mit langen Gesichtern rechnen. Im Trend liegen eher Geschenke, die Wünsche und Emotionen bedienen.