Nachhaltigkeit ist wieder in aller Munde: Nach dem Reaktorunglück von Fukushima begann eine europaweite Debatte um den Ausstieg aus der Atomenergie und die Hinwendung zu erneuerbaren Energieträgern.
Da es in Zeiten steigenden Energiebedarfs mit dem Abschalten der Atomkraftwerke allein nicht getan sein kann, bietet der Weg in die Zukunft der Energie eine Chance für größere und kleiner Betriebe der verschiedensten Branchen.
Umweltminister Berlakovich: "Rein in die erneuerbaren Energieträger"
Österreich möchte bei der Umstellung auf alternative Energien eine Vorreiterrolle spielen. Dadurch ergeben sich für heimische Betriebe auch Chancen beim Export neuer Technologien und Ideen.
Führende Großunternehmen wie die Siemens AG Österreich präsentieren zahlreiche Innovationen für den Klimaschutz, wie den Smart Meter: Intelligente Zähler, die nicht nur den Verbrauch messen und automatisch übertragen, sondern auch eine Automatisierung in das Stromnetz bringen.
Auch in Sachen Transformatoren ist Siemens Export-Vorreiter, enegiesparende Trafos mit umweltfreundlichem, biologisch abbaubarem Isoliermittel schaffen aus den Werken Weiz und Linz in alle Welt.
Das langfristige Ziel der Politik ist es, Österreich möglichst energieautark machen - der Eigenbedarf soll im Land abgedeckt werden können. Dazu gehört es auch, alle Anstrengungen zu unternehmen um eben diesen Bedarf zu senken. Gerade bei der Aufrüstung von Einzelhaushalten mit Photovoltaikanlagen zur Selbstversorgung mit Strom können auch die Auftragsbücher der österreichischen KMUs gefüllt werden.