Haus- und Faserstaub - Der Staubsauger allein reicht nicht

Es gibt viel zu beachten, wenn Sie mehr oder weniger staubfrei wohnen möchten. Nur saugen und putzen ist dabei zu wenig. Organische Staubkonzentrationen, wie sie in Naturdämmstoffe vorkommen, können aufgrund Wirkungen auf Lebensqualität und Gesundheit haben.

Hausstaub besteht größtenteils aus natürlichen und künstlichen Fasern, sowie biologischen Verunreinigungen (Haare, Hautschuppen von Menschen und Tieren, Pilzsporen, Bakterien und Viren). Das Ausmaß der Gesundheitsgefährdung hängt von der Größe, chemischen Zusammensetzung und Schädlichkeit der Partikel, ihrer Konzentration in der Atemluft sowie der Expositionszeit ab.

Maßnahmen gegen Hausstaub:

Regelmäßig lüften - ganz grundsätzlich und auch beim Staubsaugen die Fenster offen haben. Bei Neubauten sollten zentrale Staubabsaugsysteme eingebaut werden. Feuchtes Wischen bindet den Staub besser. Auch Staubsauger mit Feinfilter setzen Feinstaub frei! Teppiche, Bettwäsche und Matratzen in die Sonne stellen. Kleine Stofftiere reinigen, bzw. 2-3 Tage im Gefrierschrank tiefkühlen! (Milbenminderung)

Neben den Hausstaub gibt es noch den so genannten Faserstaub. Mineralische Fasern sind im Bereich der Wärmedämmung nahezu unverzichtbar. In den letzten Jahren sind Mineralfasern wegen ihrer lungengängigen Feinstfasern in Diskussion geraten. Faserstäube sind in der Luft überall verbreitet. Sie bestehen aus einer Vielzahl von anorganischen und organischen Fasern. Organische Fasern sind häufiger nachzuweisen als anorganische.

Maßnahmen gegen Faserstaub:

Bei der Verarbeitung, insbesondere beim Abbruch, werden hohe Staubkonzentrationen freigesetzt. Feinstaubmaske (Typ 2) verwenden. Eingebaute und zum Innenraum sorgfältig abgedichtete Mineralfaserprodukte verursachen geringe Staubbelastungen und sind nicht zu entfernen. Verwendung von feinstaubarmen bzw. -freien Produkten mit geringer Lungenbeständigkeit (zB Kork, Schafwolle)


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Datum: 23.08.2016

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