Die verschiedenen Arten den Alarm zu melden

Die Melder registrieren, wenn sich jemand am Haus oder der Wohnung zu schaffen macht und leiten diese Information über die Übertragungsweise (Funk oder Draht) an eine Zentrale weiter, das Gehirn der Anlage. Diese prüft die Meldung und schlägt Alarm.

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Drahtloser Magnetischer Öffnungsmelder acuh bei gekippten Fenster einsetztbar.

Die Melder registrieren, wenn sich jemand am Haus oder der Wohnung zu schaffen macht und leiten diese Information über die Übertragungsweise (Funk oder Draht) an eine Zentrale weiter, das Gehirn der Anlage. Diese prüft die Meldung und schlägt Alarm. Eine Sirene beginnt zu heulen, ein Blitzlicht zu blinken oder es wird "Stiller Alarm" ausgelöst und ein Sicherheitsdienst alarmiert.

Prinzipiell unterscheidet man Melder für den Innenbereich und für den Außenbereich. Wichtiger und , das wird oft übersehen ist der Außenschutz. Da kann der Einbruch noch verhindert werden. Außen angebrachte Alarmmelder sind teurer als für den Innenbereich. Diese müssen auch so ausgelegt sein, dass Kleintiere wie Vögel, Katzen etc. erkannt und nicht gemeldet andererseits z.B. kriechende Einbrecher sehr wohl gemeldet werden.

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Drahtlgebundener Glasbruchmelder

Die verschiedenen Melder

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Aussenmelder der miitels Laser nur va 10 cm vor der Fenster wirkt.

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Aussenmelder Mikrowelle , meldet keine Kleintiere, wie Vögel, Hunde

Öffnungskontakte melden der Zentrale, wenn ein Kontakt unterbrochen wird, etwa weil ein Fenster unbefugt geöffnet wurde. Glasbruchmelder geben Alarm, wenn eine Glasfläche bricht, an der ein Spannungsfeld aufgebaut ist. Glasbruchmelder sind an geripptem Glas und Verbundglas wirkungslos. Hier helfen Erschütterungsmelder. Sie reagieren sensibler, allerdings steigt die Gefahr eines Fehlalarms. Körperschallmelder zeigen an, wenn jemand auf einen Tresor einhackt.

Beim Innenraumschutz geben Bewegungsmelder Veränderungen bekannt. Kontaktmelder melden, wenn jemand den Raum betritt.
Bewegungsmelder funktionieren per Infrarot, Ultraschall, Mikrowelle oder mit einer Kombination aus zwei dieser Funktionen (Dualmelder). Infrarot reagiert auf plötzlich zunehmende Wärme, etwa weil ein Mensch den Überwachungsbereich betritt.

Ultraschallbewegungsmelder schlagen Alarm, wenn ein Spannungsfeld zwischen dem Sender- und dem Empfängerteil unterbrochen wird.
Mikrowellenbewegungsmelder arbeiten wie ein Radargerät: Der Melder strahlt Mikrowellen aus und empfängt die reflektierten Strahlen. Infrarot, Ultraschall und Mikrowellen haben Schwachpunkte: Oft reagieren sie zu sensibel. Dualmelder melden den Alarm nur dann, wenn beide Systeme einen Einbruchsversuch anzeigen.

Übertragungsweg

Die Signale der Melder werden über extra verlegte Kabelverbindungen weitergegeben, über normale Stromleitungen oder per Funk. Ein Sabotageschutz ist notwendig, um zu vermeiden, dass Einbrecher die Leitung kappen und die Anlage außer Betrieb setzen. Die wenigsten Funkalarmanlagen sind VSÖ-anerkannt. In erster Linie werden verkabelte Systeme empfohlen.

Bei der Qualität der Melder sollte nicht gespart werden. Die Batterien von Funkmelder müssen ca. alle 2 Jahre getauscht werden.


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Archivmeldung: 13.09.2011

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