Das intelligente Haus - in naher Zukunft Alltag?

Wird das "intelligente Haus" bald Teil Ihres täglichen Lebens? Neue Technik erleichtert nicht alleine den Alltag, sondern kann Ihre Energiekosten wesentlich senken.

Eine neue Zeitepoche

Sie befinden sich in Ihrem Elektroauto auf dem Weg nach Hause. Sie freuen sich auf Ihr gemütliches Wohnzimmer und auf das warme Essen, das bereits auf Sie wartet. Den E-Herd haben Sie von Ihrem Büro aus per Telefon eingeschaltet.

Da es spät geworden ist, zücken Sie Ihr Handy und programmieren rasch den Videorecorder, um einen Film aufzunehmen, den Sie sich später unbedingt ansehen wollen. Das Garagentor öffnet sich bei Ihrem Eintreffen automatisch, da es ihren Wagen erkennen kann. Während sich das Tor wieder schließt, schalten sich im Vorraum und im Wohnzimmer die Lichter ein. Das Abendessen ist fertig.

Während Sie am Abend fernsehen, meldet die Waschmaschine über den Bildschirm, dass sie ihr Programm beendet hat; gleichzeitig schaltet sich in der Küche der Geschirrspüler ein.

Bevor Sie schlafen gehen, stellen Sie noch den Wecker um eine Stunde später, weil ein früher Termin ausfällt. Aber nicht nur Sie wachen später auf, sondern auch das gesamte Haus mit dem Läuten des Weckers: Die Kaffeemaschine schaltet sich ein, ebenso der Toaster, und in der Badewanne wird das morgendliche Bad automatisch eingelassen.

KNX-Standard

Über Informationsleitungen und Mikrochips ("intelligente Knoten") können alle Geräte im Haus miteinander kommunizieren. Je nachdem, wie Sie Ihren Hauscomputer programmiert haben, können einzelne Befehle ausgeführt oder ganze Programmabläufe ausgelöst werden. Instabus verbindet die Mikroprozessoren miteinander und ermöglicht den Geräten so, miteinander zu kommunizieren.

Bei der derzeitigen rasanten Entwicklung wird es nur noch fünf bis zehn Jahre dauern, bis diese Visionen (in ihrer Gesamtheit) Wirklichkeit werden und uns den Alltag erleichtern.

Energiekosten

Neue Technik wird uns nicht nur den Alltag erleichtern, sondern ihn auch um einiges billiger machen. Nach ersten Studien können die Energiekosten um bis zu 40 Prozent gesenkt werden. Ein Niedrigenergiehaus führt durch eine dicke Dämmschicht und ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung 85 Prozent der Energie zurück.

Der Österreicher Walter Unterrainer hat ein Konzept entwickelt, das den Energieverbrauch auf einen Rechenwert von zehn Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr drückt. Das entspricht rund einem einzigen Liter Heizöl.

Umgesetzt wurde das Konzept mit Wärmepumpen und Lüftungssystemen. Für warmes Wasser sorgen Solarkollektoren. Die Idee wird schon in Pilotprojekten bei Reihenhäusern umgesetzt. Die Konzepte der innovativen Häuser werden das Bauen im nächsten Jahrhundert maßgeblich beeinflussen.


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Datum: 01.09.2011

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