Kinoformat 21:9 - extrabreites Heimkino Vergnügen

Kaum hat 16:9 den jahrzehntelangen Fernseher-Standard 4:3 flächendeckend abgelöst, versuchen erste Hersteller das Kinoformat in die Wohnzimmer zu bringen. Lesen Sie hier, ob der Fernseher der Zukunft noch breiter (und teurer?) wird.

Der Fernseher im Breitformat 16:9 ist zum absoluten Standard geworden. Galt dieser vor einigen Jahren noch als High-End Produkt, für das man tiefer in die Tasche greifen musste als für einen "normalen" Fernseher, so ist das klassische 4:3 Format mittlerweile beinahe ausgestorben - auch günstigere Modelle sind Breitbildschirme. Auch die Fernsehstationen bedienen sich - nach anfänglichem Zögern - bei der Ausstrahlung neu produzierter Sendungen (oder bei Liveübertragungen) des 16:9 Formats.

Kinofeeling für daheim

Anders verhält es sich allerdings bei Kinofilmen im Cinemascope Format: Hier müssen auch die Besitzer eines modernen Flachbildschirms oft mit den bekannten schwarzen Streifen am oberen und unteren Bildrand leben. Der Grund: Fürs Kino wird meist auf das extra-breite Format 21:9 zurückgegriffen, DVDs und Blue Ray Discs greifen dann auf diesen Standard zurück. Dabei galt bishert: Wer absolutes Kinofeeling für daheim (und ganz ohne Streifen) möchte, wird um einen Beamer und eine Leinwand nicht herumkommen, und muss dementsprechend tief in die Tasche greifen. Mittlerweile versuchen sich allerdings die ersten Hersteller an Fernsehern im 21:9 Format. Philips etwa präsentierte im Sommer einen 56 Zöller, der Preis liegt allerdings bei gut 4.000 Euro (Auch hochwertige Apparate in 16:9 kosten da doch deutlich weniger). Das Gerät bietet auch die Möglichkeit, in 16:9 ausgestrahlte Sendungen auf das breitere Format zu "formatieren". Sendungen im klassischen 4:3 hingegen werden auf 16:9 "gezogen", die schwarzen Streifen hat der Seher dann rechts und links.

 


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Archivmeldung: 10.09.2010

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