Das muss eine Tür alles können

Türen sind nicht nur da, um vom einen Raum zum anderen einen verschließbaren Durchgang zu schaffen - sie müssen auch Aspekte bezüglich des Brand- und Schallschutzes sowie der Klimaklasse erfüllen.

Neben den klar festgelegten Sicherheitsvorkehrungen muss eine Haus- bzw. Wohnungseingangstüre auch gewisse Anforderungen an den Brandschutz, Schallschutz und die Klimaklassen erfüllen:

Rw 28 dB gute Schalldämmung für alle Wohnbereiche, dieser Wert ist bei Qualitäts-Innentüren bereits Standard
Rw 33 dB Abschlusstüren z. B. von Stiegenhäusern oder Gängen zu Wohnungen mit Vorraum
Rw 42 dB erhöhter Schallschutz für Wohnungseingangstüren von Stiegenhäuser

Türen trennen oft Bereiche und Räume mit unterschiedlichen Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten, die das Verziehen des Türblattes bewirken

Klimaklasse II außen 13°, rel. Luftf. 65 %; innen 23°, rel. Luftf. 30 %; Wohnungseingangstüre zu beheizten, Treppenhäusern
Klimaklasse III außen 3°, rel. Luftf. 80 %; innen 23°, rel. Luftf. 30 %; Hauseingangstüre, da hohe Temperatur u. relative Luftfeuchtigkeitsdifferenzen

In den Bauordnungen finden sich immer wieder bei den Anforderungen an Baukonstruktionen mit der Bezeichnung "feuerhemmend".

Brandwiderstandsklasse

Brandwiderstandsklasse gem. EN-Norm (z.B.: für Raumabschluss mit Wärmedämmung)

Brandwiderstandsklassegem. ÖNORM Brandwiderstandsdauer t in Minuten Brandschutz
technische Bez.
im ö Gesetz verwendete bautechn. Bezeichnung
EI 30 F 30 mind. 30 brand-hemmend feuer-hemmend
EI 45
EI 60 F 60 mind. 60 hochbrand- hemmend hochfeuer- hemmend
EI 90 F 90 mind. 90 brand-beständig feuer-beständig

Unter einer feuerhemmenden Türe mit der Brandwiderstandsklasse F30 nach ÖNORM versteht sich ein komplettes Türelement mit Zarge, Türblatt, Beschläge, Dichtungen, Türschließer etc., welches von einer staatlich akkreditierten Prüfanstalt nach ÖNORM hinsichtlich F 30 beflammt wurde. Die positiven Prüfergebnisse werden in einem Prüfzeugnis dokumentiert und kann beim Hersteller angefordert werden.


AutorIn:

Datum: 29.11.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Einbruchschutz

Es muss nicht immer die hypermoderne Alarmanlage sein. Schon mit kleinen Tricks können Sie den Gelegenheitseinbrecher abhalten und für mehr Sicherheit sorgen, wenn Sie nicht da sind!

Ein modernes Eigenheim ohne Alarmanlage findet sich heute selten. Gute Anlagen sind für den Schutz der vier Wände unumgänglich. Erfahren Sie hier alles zur Planung und die ungefähren Kosten.

Langfinger meiden Widerstand und schweres Diebesgut. Gerade kleine Gegenstände wie Handys, Akkus, Schmuck und Bargeld sind daher gefährdet. Ideal ist die Aufbewahrung im Tresor. Hier unsere Tipps.

Etwa 14 Prozent der österreichischen Bevölkerung verzichten komplett auf eine Einbruchssicherung an ihren Häusern und Wohnungen. Dabei könnten sichere Fenster und Türen schon einen Großteil der Einbrüche verhindern.

Laut einer Befragung des Linzer IMAS-Instituts spielt unter den Sicherheitsmaßnahmen der ÖsterreicherInnen die Alarmanlage die wichtigste Rolle. Wer eine hat, schreckt potentielle Einbrecher ab. Aber: Nicht am falschen Ende sparen!

Das smarte Heim mit all seinen Aspekten wird ein immer wichtigeres Thema. Wir möchten es zuhause aber nicht nur komfortabel haben, sondern vor allem sicher.

Der Trend kommt - wie so vieles - aus den USA und hat sich inzwischen auch bei uns etabliert: Ein Aufpasser für Ihr Haus. Professionelle Agenturen stellen HaussitterInnen zur Verfügung, die sich dann um alleingelassene Domizile kümmern.

Perfekt gerüstet sind Sie mit einer elektronischen Alarmanlage bzw. automatisch gesteuerter Hausautomation. Doch auch die folgenden Maßnahmen und Tipps tragen zu einer Erhöhung der Sicherung Ihres Eigentums bei.