Ultra-HD, OLED, Curved - welcher Fernseher passt zu mir?

Full HD, Ultra HD, OLED oder Curved - an Fernsehern herrscht ein Überangebot: Unzählige Hersteller locken mit verschiedensten Modellen, die sich in Größe, Auflösung und Preis mehr oder weniger stark unterscheiden. Informieren Sie sich hier über die wichtigsten Begriffe bei der Fernseherwahl.

Sämtliche Hersteller haben mit ihren Geräten in den letzen Jahren große Fortschritte gemacht, was sowohl die Darstellung von Kontrast, die Auflösung als auch den Preis betrifft. Und auch die Fernsehsender ziehen mit Angeboten in HD (High Definition) nach.

 
 
 
 

Die wichtigsten Begriffe:

  • Zoll: Flachbildschirme erreichen mitunter stattliche Ausmaße: Bis zu 50 Zoll (ca. 127 cm) sind keine Seltenheit mehr. Es gilt aber nicht unbedingt "Je größer desto besser": Bei der Wahl des neuen Fernsehers sollte man auch immer an die Zimmergröße denken, und überlegen, ob das Geld nicht besser in andere Merkmale wie Auflösung oder Kontrast investiert wird.
  • Auflösung: Moderne Bildschirme zeigen ein digitales Bild, sprich ohne Verlust durch eine Wandlung des Signals. Die Schärfe des Bildes hängt dabei vor allem von der Auflösung ab. Eine Auflösung von 1.280x720 Pixel sollte dabei das Minumum sein, was der Handel mit dem Begriff "HD Ready" umschreibt. Nach oben hin, lässt es sich in Punkto Auflösung aber noch deutlich steigern.
  • Full HD: HD steht grundsätzlich für High Definition, der Begriff "Full-HD" lässt sich am besten mit „vollständig hochauflösend“ übersetzen. Gemeint ist damit eine Auflösung von 1920 × 1080 Pixel. Auf Blue Ray-Discs gepresste Filme sind in dieser Auflösung, Aber auch viele Fernsehstationen bieten über den digitalen Kabel- oder Satelliten-Empfang eigene HD-Kanäle mit Filmen, Sendungen und Serien in dieser hohen Qualität an, für deren Empfang eben ein "Full HD"-tauglicher Fernseher nötig ist.
  • Ultra-HD 1, Ultra-HD 2:  Ultra-HD 1 besitzt eine Auflösung von 3840 × 2160 Pixel (acuh 4K genannt, wegen den knapp 4000 Pixeln), doch bisher sind eher nur wenige Filme auf dem Markt erhältlich, die in dieser hohen Qualität gepresst werden. Allerdings geht der Trend stark in diese Richtung. Vor allen große Bilddiagonalen benötigen 4K, um das Bild noch ausreichend scharf darstellen zu können. Für Ultra-HD 2 hingegen gibt es noch weniger Abspielmedien. Die Auflösung von 7680 × 4320 Pixel ist eher für Gamer oder Wissenschaftlern interessant.
  • LCD und LED: Bei diesen beiden Begriffen handelt es sich nicht um ein entweder oder, sondern um ein sowohl als auch. Flüssigkeitskristallbildschirme (LCD) werden von hinten mit LED (Leuchtdioden) beleuchtet. Die meisten Fernsehgeräte basieren heutezutage auf diese Technik, die im Verkauf aber oft nur als LED-Fernseher bezeichnet werden.
  • OLED: Die Darstellungstechnik OLED ähnelt dem mittlerweile stark zurückgedrängten Plasmaprinzip.OLED-Schirme können ein sehr breites Farbspektrum darstellen, erzielen eine große Helligkeit und besitzen starke Schwarzwerte. Allerdings ist der PReis auch dementsprechend höher.
  • Curved: Gebogene Bildschirme, die dem Zuseher noch mehr Kinofeeling bringen sollen. Je nach Blickwinkel leidet jedoch das Sehvergnügen.
  • Kontrast: Bezieht sich auf das Verhältnis zwischen der Darstellung von Schwarz und Weiß auf dem Bildschirm. Die Angaben sind dabei allerdings Idealwerte, auf die man sich nicht blind verlassen sollte. Günstigere Geräte verfügen über ein Kontrastverhältnis von 400:1, dies ist allerdings zu wenig für perfekten Sehgenuss. Top-Geräte ab ca. 1000 Euro geben einen (Ideal-)Kontrast von 5000:1 an.
  • Wlan/Lan: Um neue Features wie Streaming oder Internet am TV nutzen zu können, sollte Ihr neues Gerät idealerweise das kabellose Netzwerk Wlan integriert haben.
  • Ambilight: "Zu viel Fernsehen ist nicht gut für die Augen" ermahnte uns früher stets unsere Großmutter. Dass sich der TV-Konsum tatsächlich nicht zu belastend auf das Auge wirkt, wurde Ambilight erfunden. In den Seiten des Fernsehers sind kleine LEDs eingebaut, welche das Umfeld des Fernsehers beleuchtet, passend an das gerade angezeigte TV-Bild. Eine dimmbare Lichtquelle hinter das Gerät gestellt, hilft aber auch schon enorm.
  • 3D: Während im Kino 3D-Filme sich durchweg großer Beliebtheit erfreuen, fristet diese Technik im TV-Markt eher ein Nischendasein. Eventuell mag es daran liegen, dass uns im dunklen Kino die dafür nötigen 3D-Brillen weniger peinlich sind, als daheim auf der Couch.

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Datum: 30.11.2016

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