Auf diesen Stühlen sitzt sich's gut

Neben einer ansprechenden Optik geht es vor allem um gemütliches und ergonomisch richtiges Sitzen, und das ist nicht auf jedem Designerstück möglich. Hier unsere Spitzenreiter, die beides können - gut aussehen und funktionieren.

Die meiste Zeit des Tages sitzen wir. Ob im Büro, am Esstisch oder abends auf der Couch. Von der Zeit, die wir in unserem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln verbringen, jetzt mal ganz abgesehen. Umso wichtiger ist daher nicht nur die Beschaffenheit unserer Sitzmöbel, sondern auch die Frage, ob sie denn ergonomisch richtig sind. Sonst ächzt alsbald der Rücken. Vor allem die Büromöbelhersteller haben sich auf Basis aktueller Erkenntnisse aus der

Medizin, nach denen immer mehr von uns massive Fehlhaltungen und damit verbundene Verspannungen und chronische Schmerzen haben, darauf fokussiert, ihre Sitzmöbel entsprechend haltungsfördernd zu designen.
Aber auch ein normaler Esstisch-Stuhl sollte so bequem wie möglich für den Sitzenden sein. Wer gut sitzt, unterhält sich entspannter und bleibt gerne auf ein Achterl Wein länger.

Ein Stuhl ist ein Sessel ist ein Stuhl

Was genau in Österreich mit einem Sessel und was mit einem Stuhl gemeint ist, darüber scheiden sich sogar innerlands die Geister. Generell wird bei uns das Wort Stuhl seltener verwendet als das Wort Sessel. Der Stuhl meint dann ein ganz einfaches, ungepolstertes und zumeist aus Holz gefertigtes Sitzmöbel. Der Sessel ist da schon gemütlicher weil gepolstert (zumindest die Sitzfläche) und mit Armlehnen versehen. Typisch (ost)österreichisch ist auch der Begriff "Fauteuil", der einen komplett gepolsterten Sessel meint. Aber das nur am Rande...

Gute Sitzgelegenheiten gibt es nie zu viele

Gute Stühle können von ihrer Bauart her einem Sessel in punkto Bequemlichkeit durchaus Konkurrenz machen. Dabei sind sie platzsparender und leichter zu bewegen. Gerade wenn öfters Gäste im Haus sind und die kuschlige Couch schnell voll ist. Meist wird dann irgendwer mit einem ungemütlichen Küchenhocker oder harten Klappstuhl abgespeist. Ein oder zwei Extrastühle im Haushalt lohnen sich daher immer. Zumal die, die wir in unserer Galerie zeigen, selbst als Einzelstück jeden Raum aufwerten. Als Dekoelement mit integrierter Ablagefläche sind sie außerdem im Schlaf- und Badezimmer sehr praktisch. Andererseits sind Sitzmöbel einzigen Möglichkeiten in einer Wohnung, um gemütlich seine vier Buchstaben zu platzieren.


AutorIn:

Datum: 29.09.2015

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Wohnstile

Chilliges relaxen auf einer Parkbank – die Sonne im Gesicht, der Wind rauscht in den Blättern: so lässt es sich entspannen. Sitzbänke beherbergen eine ganz eigene Form der Gemütlichkeit. Also, ab in die eigenen vier Wände damit.

Abgerundete Ecken haben heute nicht nur Smartphones und Tablets – auch im Interieurbereich sehen die Hersteller immer öfters von spitzen Kanten ab. „Soft-Edge“ heißt dieser Designtrend.

Zurück zum Wesentlichen! Die Japaner machen es, was sie Wabi-Sabi nennen seit Jahrhunderten vor, die Europäer kommen langsam auf den Geschmack. Was das genau ist und wie Sie es für sich nutzen können, verraten wir hier.

Wie wir uns einrichten, welche Möbel wir wählen, hängt wesentlich von der momentanen Biographie ab. Der gesellschaftliche Wandel wirkt sich demnach auch auf unsere Innenraumgestaltung aus.

Drei Viertel der ÖsterreicherInnen sind mit ihrem Zuhause glücklich. Spitzenreiter ist das Burgenland, Schlusslicht die VorarlbergerInnen. So eine aktuelle Umfrage der ING-DiBa.

Hygge – kaum ein Begriff, der zurzeit öfters in den Mund genommen wird, wenn es ums Thema Wohnen geht. Doch was genau bedeutet „Hygge“ und lässt sich „hyggelig“ sein erlernen? Wir klären auf!

Ein Schaukelstuhl ist nicht nur extrem chillig, er kann auch einen überaus extravaganten Look besitzen. Keine Sorge also, dass Sie jemand für altmodisch halten könnte, wenn Sie sich demnächst einen Schaukelstuhl zulegen.