Innendesign: Wenig Aufwand, große Wirkung

Einrichtung, die den Raum unterstützt und eine angenehme Wohnatmosphäre schafft, muss überhaupt nicht teuer sein. Wir haben die ultimativen Einrichtungstipps für Sie und Ihre Wohnung.

"Zeig mir deine Möbel, und ich sag dir wer du bist!" Unsere Einrichtung spiegelt unsere Persönlichkeit wider, kein Wunder also, dass wir am liebsten aufregend und interessant wohnen möchten. Fälschlicherweise meinen viele, dafür bräuchte es jede Menge Geld – stimmt nicht. Wir stellen Ihnen ein paar einfache, aber sehr effektive Tricks für die perfekte Einrichtung vor:

Ein richtiger Hingucker

Schenken Sie ein oder zwei Räumen Ihrer Wohnung (oder Haus) einen echten Hingucker. Ein Objekt, das jedem Besucher sofort ins Auge springt. Ob Tischwuzzler, alte Jukebox, großformatiges Gemälde, antike Kommode oder ausgefallener Ofen – was genau, hängt ganz von Ihrem Geschmack oder Geldbeutel ab. Es muss nicht zwangsweise das wichtigste Möbelstück des Raumes sein, es sollte aber das meistbeachteste werden.

DIY oder Lifehack

Eine alte Scheunenleiter als Bücherregal, Europaletten zu einem Tisch umgebaut, Weinkisten als Schubfächer, Deckenleuchten aus Milchkannen, Garderobe mit Löffelhängern … Diese Liste ließe sich ewig fortsetzen. Das Internet ist voll von Blogs, die sich genau um solche Einrichtungsideen drehen. Auch auf Kreativmessen finden sich eine Vielzahl an Verkäufern, die mit gewitzten Einfällen Gebrauchsgegenstände upcyclen oder sie "lifehacken", also zweckentfremden. Oft langt es aber mal genauer sein eigenes Inventar zu begutachten und Dinge ganz anders zu nutzen, als bisher. Da ist die Colaflasche als Blumenvase nur eine der naheliegendsten Ideen.

Butlers © Butlers

Ein Stück Fernweh in der Wohnung

Nein, dies soll keine Aufforderung sein, beim nächsten Urlaub unnötigen Souvenirkitsch zu kaufen und ins Regal zu stellen. Aber Gegenstände aus anderen Kulturen und weit entfernten Ländern besitzen ihren ganz speziellen Reiz. Beim Betrachten kommt eine gehörige Portion Fernweh auf. Einrichtungsläden haben genug Kisten, Tassen oder sonstige Accessoires im Programm, die mit fremdländischer Beschriftung genau diese Sehnsucht bedienen. Ansonsten beim nächsten Urlaub nicht nur nach den schönsten Cafés Ausschau halten, sondern auch mal nach authentischen Dekostücken.

Alles auf eine Wand

Die mit Abstand häufigste Wandfarbe ist sicherlich Weiß, doch selbst wenn sie Hellrosa oder Ocker wäre – wenn jede Wand im gesamten Wohnobjekt gleich ausschaut, wird's nun mal langweilig. Geben Sie daher zumindest einer Wand die Chance sich abzuheben. In einer satten Farbe, einer schmückenden Ziertapete, einem dunklen Grau, vielleicht sogar schwarz oder einem Stein- oder Holzbelag. Wer möchte, darf sich auch zwei Dutzend Rahmen kaufen und eine komplette Wand zur Bildergalerie machen. Hauptsache eine der vier Seiten ist der Chef des Zimmers. Sie werden sehen, der gesamte Charakter des Raumes ändert sich und jeder, wirklich jeder wird Sie darauf ansprechen.

Es werde Licht – besseres Licht

Irgendwie hat sich in unseren Köpfe die Meinung verfestigt, dass eine große Deckenlampe die Beleuchtung eines Raumes schon regelt. Höchstens noch eine Stehlampe beim Lesesessel oder am Schreibtisch, mehr braucht es nicht. Falsch! Inszenieren Sie das Licht, als wären Sie ein Hollywood-Regisseur. Lichtleisten und Spottechniken helfen Ihnen den Blick des Betrachters so auf Ihre Einrichtung zu lenken, wie sie am besten zur Geltung kommt. Auch mehrere Lichtstimmungen pro Raum, die separat anwählbar sind, verändern das Ambiente ohne groß umstellen zu müssen. Spielen Sie auch mit den verschiedenen Lichttemperaturen. Am Schreibtisch darf es übrigens etwas „kühler“ sein, als bei der kuschligen Sitzgarnitur.


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Datum: 21.04.2016

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