Handystrahlung: Worauf ist zu achten?

Unbestritten ist die Emission von Mikrowellenstrahlung bei Handys, auf die manche Menschen sensibel reagieren. Wer bei der Gesundheit sicher gehen will, sollte den Gebauch minimieren. Vor Abschirmungen wird gewarnt.

Einige brauchen es anscheinend wie die Luft zum Atmen, für die meisten ist es ein praktischer Helfer und manche betrachten es als die Wurzel allen Übels. Egal, wie Sie zu Ihrem Handy stehen, die Realität sieht so aus: Mobiltelefone geben beim Gespräch eine starke Mikrowellenstrahlung ab. Davon sind nicht nur die NutzerInnen, die sich das Telefon direkt an den Kopf halten, sondern auch deren Umfeld betroffen. Außerdem werden auch regelmäßig Signale ausgesendet, wenn man gerade nicht spricht. Es gibt Menschen, die auf die Strahlung von Mobiltelefonen mit Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen reagieren.

Gebrauch minimieren

Wenn Sie ein Mobiltelefon in Gebrauch haben, reduzieren Sie die Benutzung so gut es geht und stellen Sie es aus, wann immer es für Sie möglich ist. Handys gehören nicht in die Hände von Kindern, die noch sensibler auf etwaige Umwelteinflüsse reagieren. Das britische Gesundheitsministerium empfiehlt daher: „Wenn Eltern ihre Kinder vor möglichen Risiken, die vielleicht erst in der Zukunft erkannt werden, schützen wollen, sollten sie ihre Kinder Mobiltelefone nicht nutzen lassen.“ Das Österreichische Institut für Baubiologie und Bauökologie warnt in einer Informationsschrift vor Geschäftemachern, die u. a. die Angst vor Elektrosmog ausnutzen, um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass da der Übergang von schlichter Unkenntnis der technischen Zusammenhänge zu vorsätzlichem Betrug fließend ist.

Umstrittene Abschirmung

Beispielsweise werden elektrisch leitfähige Abschirmmatten für den Schlafbereich angeboten, die angeblich die elektrischen Felder im Niedrigfrequenzbereich reduzieren. Studien des Instituts für Krankenhaustechnik der TU Graz belegen eindeutig die Unwirksamkeit solcher „Abschirmmatten“. Und das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz rät sogar explizit von ihrer Verwendung ab. Dies würden die Wissenschaftler sicher nicht tun, handelte es sich dabei nur um nutzlose und unschädliche Quacksalberei. Tatsächlich ergaben aber umfangreiche Untersuchungen, dass sich mit den geerdeten Matten die Feldstärke niederfrequenter elektrischer Felder im Regelfall (das ist meist die Situation mit elektrischer Installation in der Wand im Kopfbereich und im Bereich des Nachttischkästchens) sogar erhöhte. In einigen, extremen Fällen wurden die ursprünglichen Werte um das 30-fache übertroffen…


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Datum: 18.07.2016

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