Wildkräuter sammeln: Die Grundregeln

Wer selbst Kräuter sammelt um sie als Gewürz, Tee oder zum Essen zu verwenden, muss sich an ein paar wichtige Regeln halten, um aus dem gesunden Naturwerk kein gesundheitsschädliches zu machen.

Frischer Löwenzahn im Frühlingssalat, Holunderblüten für den selbstgemachten Saft oder Spitzwegerich für den Hustentee. Wildkräuter und ihre Verwendung boomen. Wir haben die Grundregeln zum Pflücken und Sammeln von Wild- und Heilkräutern hier für Sie zusammengefasst.

  • Sammeln Sie niemals neben stark befahrenen Straßen, Kräuter nehmen die Gifte aus der Umgebungsluft, und damit auch die Autoabgase auf.
  • Finger weg von geschützten Pflanzen! Arnika, Schlüsselblume und Co sind wunderbare Heilmittel, stehen aber unter Naturschutz. Also diese Kräuter lieber in der Apotheke oder beim Spezialgärtner besorgen.
  • Blüten immer erst ernten, wenn der Tau getrocknet ist.
  • Die Blätter von Heilpflanzen sollten immer mittags gesammelt werden.
  • Warten Sie mit dem Kräutersammeln auf trockene Tage. Nie bei feuchter Witterung oder gar Regen zum Pflücken gehen.
  • Wurzelnstechen – etwa vom Baldrian oder der Mariendistel – immer im Frühjahr oder im Herbst.
  • Die Heilkräuter niemals im Ofen oder gar an der Sonne trocknen, da sie sonst ihre Heilkraft verlieren. Legen oder hängen Sie Kräuter immer an luftigen, dunklen Orten auf, so werden sie ideal haltbar und es entsteht auch kein Schimmel.
  • Blätter und Blüten immer mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen.
  • Wurzeln immer in kaltem Wasser ansetzen und als Kaltauszug verwenden oder erst dann aufkochen.

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Datum: 08.05.2017

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