Mineralisiertes Trinkwasser

Wir brauchen zwischen 300 und 400 mg Magnesium und etwa 15 mg Zink täglich. Ohne diese Stoffe geht fast nichts in unserem Körper. Wer auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten will, kann sich auch sein Wasser mit den Mineralstoffen versetzen.

Magnesiummangel bringt Symptome wie Mattigkeit und Erschöpfung, Wadenkrämpfe oder auch Übelkeit, zu wenig Zink sorgt unter anderem für Stimmungsschwankungen, Akne, brüchige Nägel und Haarausfall. Da wir über unsere Nahrung immer weniger dieser Mineralien zu uns nehmen, soll das - noch unscheinbarer und einfacher als in Form von Tabletten – über die tägliche Flüssigkeitszufuhr laufen – zumindest wenn es nach den ExpertInnen von BWT geht, einem der führenden Hersteller von Wasseraufbereitungsanlagen weltweit.

Mineralisierung am Küchentisch

Mineralisiert werden kann direkt in der Leitung (mit Filteranlage unter der Spüle) oder am Tisch mit dem so genannten Mineralizer - nichts anderes als eine Karaffe mit Filter. Zuerst werden geruchs- und geschmacksstörende Stoffe neutralisiet und dann Schwermetalle wie Blei und Kupfer entfernt. Schließlich wird der Härtebildner Kalzium durch Magnesium ersetzt. Und was bringt’s? Laut ExpertInnen nimmt man bei den empfohlenen zwei Litern Wasser pro Tag schon rund 20 % des Tagesbedarfs an Magnesium zu sich. Zudem wird der Geschmack von mit magnesiumisiertem Wasser zubereitetem Tee oder Kaffee feiner und nicht zuletzt tun Sie was gegen die lästigen Kalkablagerungen.

Zu Magnesium soll Zink kommen

Dem bereits seit längerer Zeit erhältlichen Magnesium-Mineralizer soll bald das nächste Mineral folgen: Derzeit arbeitet BWT an einem Produkt, das Leitungswasser neben Magnesium auch mit Zink versetzt. Die ersten großen Markttests mit privaten KonsumentInnen laufen bereits in Östereich, Deutschland und der Schweiz.


AutorIn:

Datum: 29.08.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Gesund Leben

Wie wir schlafen, wird durch verschiedene Faktoren bestimmt: Bett, Matratze, Raum, Luft, Lärm, persönliches Befinden. Hier die wichtigsten Tipps, wie Sie garantiert zu gesundem Schlaf kommen.

Der Hochsommer ist die aktivste Zeit der Stechmücken. Ideales Brutklima sind starke Regenfälle gefolgt von Hitze, wie es in den letzten Jahren immer häufiger vorkommt. Wie Sie sich gegen die Plagegeister wehren können, erfahren Sie hier.

Spannende Materialien und viel Natürlichkeit sind die Wohntrends für diesen Herbst. Vorhänge, Möbelbezüge und Bodenbeläge nehmen einen entscheidenden Einfluss auf die gesamte Wohnqualität.

Hygge – kaum ein Begriff, der zurzeit öfters in den Mund genommen wird, wenn es ums Thema Wohnen geht. Doch was genau bedeutet „Hygge“ und lässt sich „hyggelig“ sein erlernen? Wir klären auf!

Ein Schaukelstuhl ist nicht nur extrem chillig, er kann auch einen überaus extravaganten Look besitzen. Keine Sorge also, dass Sie jemand für altmodisch halten könnte, wenn Sie sich demnächst einen Schaukelstuhl zulegen.

Wie in so vielen Dingen gilt auch bei den Legionellen: Ein paar machen nichts, zu viele werden zum Problem. Was Legionellen überhaupt sind und wie Sie ein potentielles Risiko minieren, erfahren Sie hier.

Ab 1. Juni 2017 gibt es neue, einheitliche und EU-weit gültige Gefahrenpiktogranne für Chemikalien. Damit Sie bei Ihrem nächsten Baumarkt- oder Drogeriemarktbesuch nicht unwissend sind – hier die neuen rot-weißen Zeichen erklärt.

Wer selbst Kräuter sammelt um sie als Gewürz, Tee oder zum Essen zu verwenden, muss sich an ein paar wichtige Regeln halten, um aus dem gesunden Naturwerk kein gesundheitsschädliches zu machen.

Bald ist Frühling! Was für viele die schönste Zeit im Jahr, ist für immer mehr Menschen der Auftakt in die nächste anstrengende Pollensaison. Hier die besten Tipps, wie Sie den Pollenalltag erträglicher machen.