Alter Spind, Designerlampe? Möbel aus Metall

Metallmöbel passen nicht nur in den Industrial Chic oder reduzierte Stadtlofts, in der richtigen Kombination und Gestalt finden sie auch in gediegeneren Wohnstilen ihren Platz.

Möbel aus Metall sind längst die Lieblinge vieler renommierter Hersteller und haben den Sprung von Garten und Terrasse herein in unsere Wohnzimmer und Küchen längst geschafft. Ob sündteure Designerlampen, der Stahlrohrsessel vom Fließband oder der ausrangierte Spind aus der aufgelassenen Firma – Möglichkeiten, mit Metall einzurichten bieten sich heute mehr denn je.

Stahl, Eisen oder Alu?

Den Möbelbauern sind in Sachen Material nicht wirklich Grenzen gesetzt. Besonders oft eingesetzt werden die unterschiedlichen Edelstahlarten, Gusseisen, Aluminium für größere Möbelstücke sowie Chrom, Messing und Kupfer vor allem für Kleinmöbel und Accessoires. Der Shabby Chic lebt vor allem von Cortenstahl oder Blechen.

Ross Sokolovski © Ross Sokolovski

Vorzüge und Pflege

Metalle und damit die daraus hergestellten Möbel sind feuerfest, sehr stabil, einfach zu reinigen, widerstandsfähig und quasi unverwüstlich. Grundsätzlich sind sie sehr pflegeleicht und es genügt, den Gegenstand mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Bei gröberen Verunreinigungen können Sie auch ein mildes Seifenwasser verwenden. Wichtig ist, dass Sie niemals mit einem ätzenden oder körnigen Reiniger drübergehen, da dadurch das Metall matt werden oder sogar zerkratzen kann.

Am besten kombiniert

Wenn wir jetzt nicht gerade von einem Wandregal oder einem Lampenschirm ausgehen, wirken reine Metallmöbel rasch ungemütlich und kalt. Die Kombination mit anderen Materialien macht das aber wett. Besonders gut passen zum Beispiel Massivholz oder derbe Stoffe bzw. Leder. Die Metalle können natürlich auch eloxiert oder pulverbeschichtet werden und so in sämtlichen RAL-Farben daherkommen, was das Material ein bisschen weniger steril und kühl wirken lässt.


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Datum: 05.10.2016

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