10 Tipps für Pollenallergiker

Bald ist Frühling! Was für viele die schönste Zeit im Jahr, ist für immer mehr Menschen der Auftakt in die nächste anstrengende Pollensaison. Hier die besten Tipps, wie Sie den Pollenalltag erträglicher machen.

Die Wissenschaft macht schon seit längerer Zeit darauf aufmerksam: Nicht nur, dass immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft an den verschiedensten Allergien – darunter vor allem die Pollenallergie – leiden, so nehmen die Wochen im Jahresverlauf, in denen die Allergiker unter den anstrengenden und lästigen Symptomen leiden, immer mehr zu. Vielfach gibt es so überhaupt keine Verschnaufpause mehr für die Betroffenen.

Ab Februar „fliegen“ Hasel und Erle

Ob wirklich der Klimawandel schuld ist, sei hier dahingestellt. Fakt ist, in milden Winterverläufen beginnt der Pollenflug früher. So beginnen Hasel und Erle bereits am 5° C Plus zu blühen, normalerweise passiert das Mitte Februar bis Ende März. Doch immer öfter beobachten die ExpertInnen bereits im Dezember und Jänner die ersten Pollenflüge dieser Bäume.

Pollenbeschwerden lindern

„Pollen sind in der Luft und kommen somit auch in die Wohnräume, selbst wenn man Pollengitter benutzt. Die Kleidung vor dem Betreten der Wohnung zu wechseln wäre zwar vernünftig, ist in der Praxis aber schwer durchzuführen, da beim Ausziehen die Pollen wieder in der Luft verteilt werden. Allerdings: Nach dem Heimkommen zu duschen und sich die Haare zu waschen kann helfen und ist für Betroffene zu empfehlen“, weiß Mag. Thomas Schlatte, Sprecher der unabhängigen Plattform „MeineRaumluft“. „Auch die Nase mit Salzwasser zu spülen und sich Hände und Gesicht gründlich zu waschen, kann wahre Wunder bewirken. Einen wirklichen Schutz vor Pollen gibt es im Alltag zwar nicht, jedoch kann man einiges tun, um sich die Winter-Pollenzeit zu erleichtern“, so Schlatte weiter. Und hier die besten Tipps für Ihren Pollenalltag:

  • Mehrmals am Tag ganz kurz durchlüften
  • Nassräume wie Bad und WC ausreichend mit Frischluft versorgen
  • In den Räumen eine Maximaltemperatur von 20 bis 22 Grad schaffen
  • Encasings, also allergendichte Bezüge verwenden
  • Optimale Luftfeuchtigkeit von 40 bis max. 50 % schaffen. Eventuell mit einem Luftbefeuchter nachhelfen
  • Raumduftzerstäuber, Duftkerzen, Räucherstäbchen und ähnliches sind zu meiden!
  • Pollenschutzgitter anbringen, insbesondere am Schlafzimmerfenster
  • Schuhe bereits vor dem Betreten der Wohnung ausziehen und vor der Türe stehen lassen
  • „Pollenkontaminierte“ Kleidung umgehend waschen oder luftdicht verpackt aufbewahren
  • Gleich nach dem Nachhause kommen duschen und Haare waschen


AutorIn:

Datum: 22.02.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Gesund Leben

Sie erfreuen nicht nur Augen und Nase, sie bieten auch kulinarische Genüsse. Essbare Blüten sind Dekoration und vor allem – nahrhaft und gesund! Hier ein Überblick.

Ein Bad in der Wanne tut schon richtig gut – etwa abends, nach einem anstrengenden Arbeitstag. Wir haben sieben wunderbare Tipps, wie Sie aus einem Bad in der Wanne einen kurzen Wellnessurlaub machen.

Verunreinigte Luft in Innenbereichen wie Büros, Arbeitsplätzen oder dem eigenen Wohnraum ist eine der Hauptursachen für Erkrankungen am menschlichen Immunsystem.

Es muss nicht immer der Supermarkt oder das eigene Beet sein - Wildkräuter und Wildobst erleben ein Revival. Gut so! Denn es ist kaum zu glauben, wie viel essbares am Wegesrand oder auf Freiflächen wächst.

ZImmerpflanzen werten unsere Räume nicht nur optisch auf, sie wirken auch wie natürliche Luftfilter. Welche von ihnen helfen, Schadstoffe in Innenräumen unschädlich zu machen und so für eine gesündere Raumluft sorgen? Hier ein Überblick.

Sie spielen in den unterschiedlichsten Einrichtungsstilen eine wichtige Rolle und ihre Vorteile sind unumstritten: Zimmerbrunnen, deren fließendes Wasser eine beruhigende Wirkung hat und die das Raumklima deutlich verbessern.

Feinstaub, Schimmelbildung oder schädliche Ausdampfungen von Farben können auf Dauer der Gesundheit erheblich schaden. Die Ursache liegt meistens schon bei der Planung des Objekts.

Der Hochsommer ist die aktivste Zeit der Stechmücken. Ideales Brutklima sind starke Regenfälle gefolgt von Hitze, wie es in den letzten Jahren immer häufiger vorkommt. Wie Sie sich gegen die Plagegeister wehren können, erfahren Sie hier.

Frische Luft brauchen wir für unser Wohlbefinden. Sie liefert nicht nur den lebensnotwendigen Sauerstoff, sondern verschont uns auch vor ungesunden oder gar giftigen Stoffen. Lesen Sie jetzt, wie Sie Ihre Raumluft langfristig verbessern!