Warum zu warme Räume ungesund sind

Es gibt sie, die ideale Raumtemperatur. Und diese sollte auch das ganze Jahr über gelten. Es sollte im Sommer nicht viel kühler und im Winter nicht viel wärmer sein, als von ExpertInnen empfohlen.

Früher waren die Menschen froh, zumindest einen Raum im Haus ordentlich beheizen zu können. Meist war dies die Küche, wo sich die gesamte Familie aufhielt. Heute, wo für die meisten von uns glücklicherweise warme Wohnungen kein Zeichen für Wohlstand mehr sind, wissen wir auch, dass eine Überhitzung der Räume negative Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundgeit haben kann.

Was ist das Ungesunde?

Es ist eigentlich ganz einfach: eine zu hohe Raumtemperatur führt zu trockener Luft. Und trockene Luft führt zu trockenen Schleimhäuten im Mund- und Rachenraum, trockener Haut und Bindehaut der Augen. Und trockene Schleimhäute sind angreifbarer für Bakterien und Viren sowie chemische Schadstoffe. Die mögliche Folge: Körperliche Reizerscheinungen, Unwohlsein und Infektionskrankheiten. Wenn Sie also gerade im Winter viel öfters krank sind, in dieser Zeit eher Probleme mit Ihrer Haut oder den Augen haben, könnte dies ganz einfach an zu übermäßigem Heizen liegen. Auch der viel höhere Temperaturunterschied zwischen drin und draußen belastet unseren Körper.

Heizen, Pausieren und Lüften

Ist die empfohlene Raumtemperatur erreicht, schalten Sie die Heizung aus oder zumindest ordentlich zurück und pausieren Sie beim Holz nachlegen. Die Wärme hält sich – vorausgesetzt Ihre Dämmung und Fenster sind in Ordnung – für einige Stunden im Raum. Sie müssen nicht den ganzen Tag durchheizen, um es angenehm zu haben. Besonders praktisch: Heizkörperventile mit Thermostat. Denken Sie auch ans Lüften. Zumindest zwei- bis dreimal täglich sollten Sie für ein paar Minuten querlüften. Wenn Sie zu wenig lüften, beeinträchtigt das nicht nur die Luftqualität, es besteht auch erhöhte Schimmelgefahr.


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Datum: 06.10.2017

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