Groß, klein, rund, eckig: Der Spiegel

Ein Haus ohne Spiegel ist fast nicht denkbar. Immerhin schaut der Durchschnittsmensch laut Studien bis zu 40x täglich in den Spiegel. Widmen wir uns also diesem Stück Glas einmal näher.

Es gibt sie als Stand- oder Hängeausführungen, vom Handspiegel bis zum lebensgroßen Modell, in aufwändiger Rahmung oder ganz ohne, verbaut und solitär - die Auswahl an Spiegeln ist riesig.

Wo kommt was hin?

Bei der Auswahl des passenden Modells ist es ganz wichtig, seinen Zweck und Aufstellungsort zu kennen. Erfüllt der Spiegel eine Funktion oder ist er reine Deko? Soll er Details wiedergeben oder eine größere Fläche? Soll er hängen oder stehen, beleuchtet sein oder nicht?

Ein paar Beispiele: Im Badezimmer reicht ein auf Brusthöhe angebrachter, breiter Spiegel über dem Waschbecken, der uns bei der Gesichtspflege, Rasur und dem Schminken Hilfe leistet. Sehr wichtig ist hier die passende Beleuchtung, am einfachsten direkt im Spiegel bzw. seinem Rahmen verbaut. Ein zusätzlicher Schminkspiegel sorgt dafür, dass auch das kleinste Härchen noch gefunden wird. Gleichzeitig fungiert er als süßes Dekoelement. Im Vorraum bzw. Treppenhaus ist ein Ganzkörperspiegel ideal und der in prunkvolles Gold gebettete Rundspiegel passt, wie ein Gemälde, in jeden Raum – so es Ihr Einrichtungsstil erlaubt.

Spiegel ist nicht gleich Spiegel

Auf den ersten Blick sehen Spiegel alle gleich aus, doch es gibt hier durchaus Qualitätsunterschiede. Im Normalfall bestehen Spiegel aus einer Glasscheibe, hinter die eine Silber-Kupfer- oder eine Aluminiumschicht aufgebracht wird. Als Glas wird standardmäßig Flachglas geschliffen und poliert, höherwertige Spiegel bestehen aus Kristallglas. Neben der Glasart ist auch die Stärke des Spiegels qualitätsbestimmend. Je dicker, desto stabiler und sicherer. So sollte ein körpergroßer Spiegel nie unter drei Millimeter stark sein, um Verformungen und Bruch zu vermeiden.


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Datum: 17.11.2016

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