Die besten Tipps gegen trockene Luft

Gerade während der kalten Monate leiden viele von uns unter der extrem trockenen Innenraumluft, die durch die geringere Luftfeuchtigkeit und vor allem durch das Heizen entsteht. Wir haben die besten Tipps gegen trockene Luft!

Trockene Luft hat spürbare Nachteile. Sie erschwert uns das Atmen, da die Schleimhäute austrocknen. Die Folge sind in vielen Fällen Husten und Bronchialbeschwerden. Auch unsere Augen vertragen Luft mit zu wenig Feuchtigkeit auf Dauer schlecht, hier muss dann oft mit speziellen Augentropfen nachgeholfen werden. Trockene Luft führt außerdem zu empfindlicher, sehr pflegebedürftiger Haut, die teilweise sogar zu schuppen beginnt oder rauhe Stellen bis Risse bekommt.

Schnelle Abhilfe schaffen

Die ideale Luftfeuchtigkeit in Innenräumen liegt zwischen 40 und 60 Prozent - je höher, desto besser. Heute sind bereits einfache Raumthermometer mit einer Luftfeuchteanzeige ausgestattet, wer es genau wissen will, sollte aber zu einem speziellen Hygrometer greifen.

Das beste Mittel gegen zu trockene Luft ist – logisch – die Feuchtigkeit. Und damit Sie diese rasch und unkompliziert in Ihre Wohnung kriegen, gibt es ein paar einfache Tricks:

  1. Wäsche waschen. Schalten Sie beim Schleudergang eine Stufe runter und lassen sie den Wäscheständer in den Wohn- und Schlafräumen stehen. Sie können auch Leinen durch die Räume spannen und dort die Wäsche aufhängen.
  2. Befeuchten Sie Geschirr- und Leintücher oder Baumwollwindeln ordentlich und hängen Sie sie über die Heizkörper.
  3. Füllen Sie Wasser in kleine Schüsseln, und stellen Sie diese auf Heizkörper und Öfen. Das Wasser verdunstet langsam und reichert so die Raumluft an.
  4. Bauen Sie sich einen Urwald, oder holen Sie sich zumindest ein paar Zimmerpflanzen. Nicht ohne Grund ist die Luftfeuchtigkeit in Wäldern besonders hoch – Pflanzen dunsten nämlich Wasser aus. Aber Achtung: Die Pflanzenerde ist immer auch ein guter Schimmelnährboden. Überprüfen Sie also regelmäßig die Pflanzentöpfe.
  5. Die Technik machen lassen. Luftbefeuchter gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, vom Verdampfer über den Verdunster bis zum Zerstäuber. Verdampfer erhitzen das vorhandene Wasser und geben den entstandenen Wasserdampf in die Umgebung ab. Verdunster verteilen das Wasser und blasen es mit einem Luftstrom in den Raum. Zerstäuber oder Nebler schließlich funktionieren über Ultraschall und kleine Druckdrüsen, die den Wasserneben in den Raum sprühen.
  6. Kleiner Brunnen im Raum. Zimmerbrunnen sind auch eine gute Lösung für mehr Luftfeuchtigkeit. ExpertInnen warnen jedoch vor Modellen auf Ultraschall-Verneblerbasis, da sie Aerosole produzieren. Diese Kleinstteilchen können beim Atmen in die Lungenbläschen geraten und dabei Allergene oder Keime mitnehmen. Unangenehme Folge kann die so genannte "Zimmerspringbrunnenalveolitis" sein, eine Krankheit, bei der sich die Lungenbläschen entzünden.

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Datum: 15.02.2017

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