Hell, dunkel, kalt, warm - so wirken Farben!

Farben können unser Wohlbefinden positiv wie auch negativ beeinflussen. Sie können also mit der Wahl der richtigen Töne Stimmungen erzeugen und so Ihren Räumen eine bestimmte Atmosphäre verleihen.

Gibt es etwas Schöneres, als nach einem langen Tag nach Hause zu kommen, sich geruhsam auf der Couch niederzulassen, die Füße hochzulegen und zu entspannen? Dazu benötigt man allerdings das richtige Umfeld. Kahle Leere oder zu knallige, aufwühlende Akzente lassen uns nicht wirklich zur Ruhe kommen. Generell werden Farben von vielen noch immer unterschätzt. Denn Sie haben einen ganz großen Einfluss darauf, ob wir uns in einem Raum wohl fühlen, ob er beruhigend oder fröhlich wirkt, lebendig-frisch ist oder ob er uns aufregt.

Stimmungen erzeugen

Durch die Wahl der Farbe(n) in einem Raum wird seine Atmosphäre maßgeblich mitbestimmt. Es geht hier aber nicht ausschließlich um die Wandfarben, vielmehr sollte die Gesamtkomposition - Wand, Decke, Boden, Möbel, Accessoires - funktionieren. Erst dann wird der Raum lebendig und seiner Funktion gerecht.

Nur Mut zur Farbe!

 

Das Leben ist zu bunt, um es in weißer Raufasertapete zu verbringen. Lassen Sie sich inspirieren, setzen Sie Akzente ganz bewusst. Aber Vorsicht: Ist die Farbe zu knallig, oder zu stark, sieht man sich leicht satt. Um unerwünschte "Nebenwirkungen" zu vermeiden und die richtigen Nuancen für die persönliche Wohnungsgestaltung zu finden, hier ein kleiner Überblick:

Helle Farbtöne

wirken leicht und freundlich, vermitteln den Eindruck von Weite und lassen jeden Raum größer erscheinen. Empfehlenswert sind helle Töne vor allem für kleine Räume und Menschen, die an weiße Wände gewöhnt sind und es nicht zu bunt wollen.

Dunkle Farben 

wirken düster, einengend, umschließend, begrenzend. Sie können aber auch Geborgenheit vermitteln. Sie verkleinern Räume optisch. Besonders geeignet sind sie für Zimmer, die Behaglichkeit ausstrahlen sollen, sowie für große und weite Räume. Je dunkler der Ton, desto kleiner aber auch gemütlicher wirkt ein Raum.

Kalte Farben

schaffen Distanz, sind passiv und vermitteln den Eindruck von Sachlichkeit und Funktionalität. Darüber hinaus wirken sie aber auch entspannend, beruhigend, kühlend und erfrischend. Optimal geeignet sind sie für Räume mit viel Sonneneinstrahlung. Die optische Ausweitung von Räumen wird begünstigt. Wählen Sie kalte Farben für Räume, in denen Entspannung und Ruhe vorherrschen sollen, so wie etwa das Schlafzimmer. Kalte Farben helfen auch überarbeiteten Menschen bei Konzentrationsstörungen.

Warme Farben

schaffen Nähe und eine persönliche, gemütliche und anheimelnde Atmosphäre. Sie wirken anregend und aktivierend und bieten sich hervorragend für Räume in Nordausrichtung an. Die Raumtemperatur wird bei warmen Farben um einige Grad höher geschätzt. Warme Farben wirken körperlich und seelisch aufmunternd und aktivierend und sie sind gut für Zimmer geeignet, in denen man eine sitzende Tätigkeit ausführt.

 


AutorIn:

Datum: 22.08.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Wohnstile

Auf der neuen Kollektion „Vitale“ des österreichischen Polstermöbelspezialisten ADA lässt es sich dank eingearbeiteter innovativer Gel-Elemente bequem sitzen, liegen und relaxen – und das täglich einige Stunden lang. Die Gel-Zellen sorgen für eine punktgenaue Druckentlastung, passen sich an die Körperkonturen an und stützen so den Körper in jeder Position besonders sanft.

Endlich ausziehen! Nichts ist so spannend und gibt ein so gutes Gefühl, wie die ersten eigenen vier Wände. Was die typische Starterwohnung ausmacht, und wie das eigene kleine Zuhause gemütlich wird.

Chilliges relaxen auf einer Parkbank – die Sonne im Gesicht, der Wind rauscht in den Blättern: so lässt es sich entspannen. Sitzbänke beherbergen eine ganz eigene Form der Gemütlichkeit. Also, ab in die eigenen vier Wände damit.

Abgerundete Ecken haben heute nicht nur Smartphones und Tablets – auch im Interieurbereich sehen die Hersteller immer öfters von spitzen Kanten ab. „Soft-Edge“ heißt dieser Designtrend.

Zurück zum Wesentlichen! Die Japaner machen es, was sie Wabi-Sabi nennen seit Jahrhunderten vor, die Europäer kommen langsam auf den Geschmack. Was das genau ist und wie Sie es für sich nutzen können, verraten wir hier.

Wie wir uns einrichten, welche Möbel wir wählen, hängt wesentlich von der momentanen Biographie ab. Der gesellschaftliche Wandel wirkt sich demnach auch auf unsere Innenraumgestaltung aus.

Drei Viertel der ÖsterreicherInnen sind mit ihrem Zuhause glücklich. Spitzenreiter ist das Burgenland, Schlusslicht die VorarlbergerInnen. So eine aktuelle Umfrage der ING-DiBa.