Hell und stylisch! Zimmerlampen im Top-Design

Reduzieren Sie eine Lampe nicht nur auf einen Gegenstand, der Licht ins Dunkel bringt. Schöne Modelle sind auch im ausgeschalteten Zustand eine Augenweide, die Ihre vier Wände aufwerten.

Beim Stichwort »schmückende Zimmerlampen« denken die Meisten wahrscheinlich an einen ausladenden Lüster, der majestätisch unter der Stuckdecke hängt und geheimnisvoll klimpert. Doch damit wird den vielen anderen Lampen dieser Welt unrecht getan. Das eigentliche Problem ist, dass wir unsere Leuchtmittel gerne im wahrsten Wortsinne in die Ecke stellen oder im Boden bzw. der Decke verschwinden lassen. Dabei kann eine Lampe ebenso eindrucksvoll inszeniert werden wie ein Bild an der Wand oder eine wertvolle Kommode. Eine ausgefallene Sitzgelegenheit kombiniert mit einer individuellen Stehlampe ergeben beispielsweise eine ungemein markante Leseecke, bei der dem Besitzer automatisch eine ausgeprägte Belesenheit und starke Meinung zugesprochen werden. Unbewusst freilich, aber so funktionieren wir nun mal.

Jonathan Pielmayer, www.kellerwerk.at © Jonathan Pielmayer, www.kellerwerk.at

Der Schirm aus gegossenem Beton, das Gestell aus augemusterten Kurbeln, Schanieren und Stangen. So eine Lampe ist ein Unikat und selbst unbenutzt am hellen Tag nicht zu übersehen.

Papier, Metall, Filmprojektor

Den Materialen, aus denen Lampen gefertigt sein können, ist letztlich keine Grenze gesetzt. Denn grundsätzlich gilt es nur, ein Leuchtmittel zum Hängen oder Stehen zu bringen. Aus diesem Grunde sind diese Möbelstücke ein hervorgander Spielplatz für Kreative. Und die toben sich nach Herzenslust aus. Neben waghalsigen Formen werden auch immer mehr Alltags-, Abfall- oder Schrottgegenstände zu dekorativen Hinguckern mit Leuchtfunktion umgebaut. Upcycling nennt sich das Ganze dann, und führt bei jeder gewöhnlichen Schreibtischlampe zum WOW-Effekt.

Back to 1880

Mag der technische Fortschritt im Bereich der Leuchtmittel noch so viele Möglichkeiten bereitstellen, ein großer Trend orientiert sich an den Edison'schen Anfangsjahren. Runde Glaskolben mit integrierten Glühspiralen sind aus modernen Einrichtungshäusern nicht mehr weg zu denken. Montiert werden sie gerne auf einem dezenten Metallrohr, oder mit einem farbigen Stoffkabel von der Decke gehängt. Ohne Lampenschirm, wohlgemerkt. Und wenn, nur ein weiteres Gefäß aus Glas. Auf diese Weise wird das Leuchtmittel selbst zum Star. Die Neuauflage der Edisonerfindung hat nichts mit den herkömmlichen Glühbirnen gemein, welche die EU aus ökologischen Gründen verboten hat.

Diese Glühdrahtlampen geben ein sehr warmes und angenehmes Licht ab. Bei dem können wir uns nicht nur besonders gut entspannnen, es schmeichelt - ähnlich dem Kerzenlicht - auch sehr unserer Eitelkeit. Und damit erhellt eine Lampe dann nicht nur die Räumlichkeit, sondern auch ein wenig unseren Gemütszustand.

Jonathan Pielmayer, www.popshop.name © Jonathan Pielmayer, www.popshop.name

Heute wieder modern: ein Glühdraht wie anno 1880, als Edison seine geniale Idee hatte.


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Datum: 31.01.2017

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