Sonnenschirme: Flexibel und mobil

Sonnenschirme gibt es in den verschiedensten Größen, Ausführungen, Techniken und Materialien. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, und warum eine hohe Qualität auch gesundheitliche Auswirkungen hat, erfahren Sie hier.

Der Sonnenschirm kann als der Beschattungsklassiker schlechthin bezeichnet werden, wird er doch weltweit seit hunderten Jahren eingesetzt. Was als kleiner Handschirm für die feinen Damen begann, startete schon bald seinen Siegeszug auf unsere Terrassen und in unsere Gärten.

Schirm ist nicht gleich Schirm

Der typische Gartensonnenschirm hat einen Durchmesser von zwei bis vier Metern, alles darüber hinaus wird Großschirm genannt. Es gibt sie in rund und eckig und an Gestellen aus Holz, Alu oder pulverbeschichtetem Metall. Ganz wichtig: Achten Sie gerade bei der Bespannung auf Qualität! Polyester- und Acrylstoffe sind lichtecht, wasserdicht, UV-beständig und oft auch allwettertauglich. Die Grammatur sollte 280 bis 340 gr/qm betragen. Baumwoll- und Leinenbespannungen können da nicht mithalten.

Beim Ampel- oder Freiarmschirm befindet sich der Mast außerhalb des Daches. Diese Konstruktion hat den Vorteil, dass die gesamte Schirmfläche genutzt werden kann und sich der Schirm in verschiedene Richtungen neigen lässt. Direkt an der Wand montierte Modelle nennt man Balkonschirme.

Mit einem Durchmesser von zwei bis vier Metern sprechen wir vom normalen Gartensonnenschirm, darüber hinaus vom Großschirm. Ob rund oder viereckig, mit Gestellen aus Holz, Aluminium oder pulverbeschichtetem Metall, immer tut er seinen Dienst, vorausgesetzt, er ist von guter Qualität. Schatten bietet zwar auch die billigste Version, aber nur besonders hochwertige Schirme halten auch die schädlichen UV-Strahlen ab.

Material und Technik

Bespannt werden Sonnenschirme höherer Qualität (z.B. von sunliner) normalerweise mit langlebigen Polyester- oder Acrylstoffen in verhältnismäßig hoher Grammatur (ca. 280 bis 340 gr/m2), da diese als hoch lichtecht und wasserdicht gelten, was man von den Nähten leider nicht erwarten darf. Baumwoll- und Leinenbespannungen können da nicht mithalten.

Auch bei den Öffnungssystemen gibt es große Unterschiede. Während kleine Schirme in der Regel mit einem einfachen Knopfdruck und durch Hochschieben geöffnet werden, kommen bei großen Modellen aufgrund ihres hohen Gewichts meist Seilzüge oder Kurbelsysteme zum Einsatz, auf Wunsch auch mit einem kleinen Hilfsmotor.

Sicherer Stand

Hat eine Windbö Ihren Sonnenschirm kippen lassen? Dann war mit ziemlicher Sicherheit der Ständer unterdimensioniert. Wasser- oder sandgefüllte Kunststoffständer sind wunderbar flexibel, aber nur für kleine Schirme geeignet. Große Modelle brauchen festeren Halt. Besonders große Ständer können übrigens bis zu 80 Kilo wiegen und haben deshalb oft kleine Räder montiert, um sie besser umstellen zu können. Die großen Schirme werden am besten direkt im Boden verankert und lassen sich durch Drehen und Kippen dem Sonnenstand anpassen.


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Datum: 04.04.2016

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