Haltungssache: Die Arbeitsplattenhöhe in der Küche

Um in seiner Küche gut hantieren zu können, muss die Ergonomie stimmen. Zu hohe oder niedrige Arbeitsflächen, unpassend angebrachte Kästen oder eine nicht arbeitsfreundliche Raumaufteilung können einem die Freude an der eigenen Küche rasch vertreiben.

Die Küche von heute ist weit mehr als ein reiner Arbeitsplatz. Sie ist vielfach Zentrum des Hauses, in dem gegessen und getrunken, aber auch gespielt, Besuch empfangen und entspannt wird.

Hauptbetätigung ist und bleibt aber das Kochen. Und damit das auch möglichst gut funktioniert, müssen neben dem richtigen Werkzeug und einer ordentlichen Beleuchtung auch ergonomische Aspekte beachtet werden.

Die Küche nach Maß - in jeder Hinsicht

Die Hersteller von Markenküchen haben mit verschiedenen Korpus- bzw. Sockelhöhen längst auf diese wichtige Anforderung reagiert. Es ist heute kein Problem mehr, die Arbeitsflächen sowie den Spül- und Kochbereich perfekt auf die eigene Körpergröße abzustimmen. Die Arbeit fällt dann wesentlich leichter, auch bei langen "Küchendiensten".

 

Was ist die ideale Höhe für Sie?

Ziehen Sie Ihre Hausschuhe an und stellen Sie sich aufrecht hin. Winkeln Sie Ihre Unterarme um 90 Grad an. Nun messen Sie den Abstand vom Ellbogen bis zum Boden und ziehen davon 15 cm ab. Damit haben Sie die Höhe Ihrer Hauptarbeitsfläche. Ausgehend von diesem Ellbogenmaß liegt die ergonomisch korrekte Höhe der Kochfläche sechs Zentimeter tiefer - so können Sie bequem auch in hohe Töpfe hineinsehen. Der Spülbereich sollte um rund sechs Zentimeter höher liegen.


AutorIn: (09.12.2015), ursprüngl. (30.12.2010)


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