Badezimmer - Vom Nutzraum zur perfekten Wellnessoase

EV-0415-010-034_ev_0415_rigips_04.jpg © Saint-Gobain Rigips GmbH

Vor einigen Jahren galt das Badezimmer lediglich als Nutzraum zur Körperpflege. In der heutigen Zeit, hat sich dieses Bild jedoch deutlich gewandelt. Das Badezimmer wird immer mehr in den Wohnbereich integriert, die Wertigkeit des Raumes ist enorm gestiegen.

Auch in Sachen Badezimmergröße hat sich vieles geändert. Schaute man früher, dass gerade eine Badewanne, ein Waschbecken und eventuell eine Toilette Platz fanden, wirken die Badezimmer der heutigen Zeit oftmals geradezu überdimensioniert und verspielt. Heute werden sie in der Regel so ausgelegt, dass im Normalfall eine Badewanne, eine Brausetasse, eine Toilette, ein Einzel- oder Doppelwaschtisch und eventuell noch ein Bidet bei einer großzügigen Platzanordnung installiert werden können. Auch in Sachen Möblierung des Badezimmers ist durch das heutzutage fast unüberschaubare Angebot der Fantasie keine Grenze gesetzt.

Bei der Auswahl seines individuellen Badezimmers sollte man sich jedoch rechtzeitig eine Kostenobergrenze setzen und über das Preis-Leistungsverhältnis im Klaren sein. Die Verfliesung oder der wasserfeste Wandbelag sollte im Regelfall mindestens bis zur Türstockoberkante reichen (in der Regel 2,0 bis 2,10m).

Das barrierefreie Bad

Durch das zunehmende Alter der Menschen wird der Anteil der körperbehinderten und altersschwachen Menschen immer größer. Aus diesem Grund verlangt die neue ÖNORM B 5410, dass bei der Planung von Badezimmern die Adaptierbarkeit der Räume in eine funktionierende Einheit ohne erhebliche Umbauarbeiten für Körperbehinderte möglich sein muss. Das bedeutet, dass die Türen mindestens 80 cm breit sein müssen und eine Raumerweiterung durch die Entfernung einer Trennwand (z. B. zu einem Abstellraum) möglich sein muss.

Weiters ist dafür Sorge zu tragen, dass, falls sich im Badezimmer keine Toilette befindet, die Rohinstallation einer solchen und somit der mühelose spätere Anschluss möglich sind. Es ist daher im Zuge der Installationsarbeiten darauf zu achten, dass sich in derartigen Zwischenwänden keinerlei Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen befinden. Ebenso müssen spätere Adaptierungen, wie zum Beispiel die Anbringung von diversen Haltegriffen, möglich sein.


Autor:

Datum: 19.09.2011

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