Desinfizieren in der Mikrowelle: So wird alles keimfrei

Ein Mikrowellenherd wird eigentlich zum Erwärmen von Essen verwendet. Er kann aber noch mehr: Die Hitzeentwicklung in den Apparaten kann auch dazu genutzt werden, Küchenschwämme und Wischtücher von Keimen und Bakterien zu befreien.

Ein Mikrowellenherd wird eigentlich zum Erwärmen von Essen verwendet. Er kann aber noch mehr: Die Hitzeentwicklung in den Apparaten kann auch dazu genutzt werden, Küchenschwämme und Wischtücher von Keimen und Bakterien zu befreien.

Laut einem Forscherteam von der University of Florida reichen schon zwei Minuten im heißen Ofen, um bis zu 99 Prozent aller Keime auf Putztüchern, Küchen- und Scheuerschwämmen den Garaus zu machen. Diese Reinigungsutensilien sind wahre Tummelplätze für diverse Erreger und zählen zu den am stärksten mit Bakterien und teilweise auch Viren belasteten Gegenständen im Haushalt.

Auch Salmonellen sind mitunter auf den Putztüchern zu finden. Die Forscher sind überzeugt, dass eine gelegentliche "Hitzekur" für die Schwämme und Tücher in der Mikrowelle das Risiko, sich Erreger einzufangen, deutlich senken könnte.

Wichtig: Nässe ist nötig!
Dabei gebe es allerdings einige Punkte zu beachten, mahnen die Wissenschafter. So sollten Tücher und Schwämme unbedingt auf höchster Stufe und im nassen Zustand gewärmt werden. Der Grund: Für die Abtötung der Keime sind nicht die Mikrowellen im Gerät verantwortlich, sondern das von ihnen erhitzte Wasser in den Gegenständen.

Die in Schwingung gebrachten Wassermoleküle verpassen Keimen und Co schließlich den Todesstoß. Während das Gros der Erreger nach zwei Minuten abgetötet oder inaktiv ist, erweisen sich Bakteriensporen auf den Wischtüchern als resistenter: Sie gaben im Test erst nach rund vier Minuten konstanter Hitze auf.


Autor:

Datum: 02.11.2011

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Küche

Nahrung für den Winter haltbar machen ist eine Jahrhunderte alte Zubereitungsmethode. Und zurzeit erfährt das Einkochen und Einlegen sein großes Revival. Welche Möglichkeiten Sie haben und wie welche Lebensmittel haltbar gemacht werden - wir sagen es Ihnen.

In einer Küche mit vermischten Küchenzonen werden im Durchschnitt 264 m pro Tag an Arbeitswegen zurückgelegt. Das entspricht bei einer angenommenen Lebensdauer der Küche von 20 Jahren einer Laufstrecke von rund 1.927 km.

Für viele von uns ist ein Gasherd von gestern oder sie scheuen das Kochen mit Gas aufgrund der scheinbar erhöhten Brandgefahr. Doch weder ist der Gasherd überholt, noch ist er gefährlich. Im Gegenteil! Kochen mit Gas ist sicher, modern und ziemlich stylisch.

Ganz gleich, ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan - Kochen in einem Wok ist gesund, schnell und einfach. Damit die fernöstlichen Gerichte hierzulande auch so klappen wie sie sollen, benötigen Sie aber auch das passende Equipment.

Je durchdachter Ihre Küche, desto besser können Sie darin arbeiten und desto länger werden Sie auch Freude an diesem Raum haben. Was also gehört zu einer guten Küchenplanung und noch wichtiger, welche Fehler können Sie vermeiden?

Pfannen adé? Mit Teppanyaki werden Fleisch, Fisch und Gemüse auf einer großen Stahlplatte gegrillt - spektakulär und praktisch zugleich. Und gesund ist das Ergebnis auch noch.

Viel Farbe, viel Natur, viel Platz und viel Technik – das sind die wichtigsten Punkte der aktuellen Küchentrends. Und was sonst noch? Wir haben uns für Sie auf den Branchenmessen umgesehen.

Gekocht wird bekanntlich mit Zutaten, und die wollen verstaut werden. Vergessen Sie Plastik! Glas, Blech, Metall, Keramik und Ton sind nicht nur umweltfreundlicher und besser geeignet, sondern auch dekorative Highlights.