Gemeinsam statt einsam - im Familienbett

In den meisten Teilen der Welt ist es üblich, dass die Kinder in einem Bett mit den Eltern schlafen. Was bei uns für Manche eine Unart ist, nennt sich "Co-sleeping" und bringt positive Effekte für Eltern und Kind.

Einige Eltern werden diese Frage kennen: "Was, dein Kind schläft noch bei euch im Bett?" Für viele Erwachsene ist es schon fast eine Unart, schläft das Kind nicht allein in seinem eigenen Bett. Doch in den meisten Teilen der Welt ist es bis heute üblich, dass die Familie in einem Bett schläft. In Norwegen und Schweden zum Beispiel teilen sich mehr als die Hälfte der Eltern ihren Schlafplatz mit dem Kind. In China sollen sogar 90 Prozent der Säuglinge bei den Eltern schlafen.

In Österreich übernachten laut Experten ein Drittel aller Kinder (auch im Schulalter) bei den Eltern. Doch auch im deutschsprachigen Raum gibt es mittlerweile einen verstärkten Trend, dass Eltern und Kind(er) zusammenschlafen. Der moderne Ausdruck für das gemeinsame Schlafen heißt "Co-Sleeping".

Vorteile für Eltern und Kind

Während der Stillzeit wird das Verlangen des Babys nach Nahrung früher wahrgenommen und die Mutter muss das Bett nicht zum Stillen verlassen. Grundsätzlich schlafen Kinder in der Nähe ihrer Eltern ruhiger, da sie sich geborgen fühlen. Sollte es doch zu Alpträumen oder Unwohlsein kommen, sind die Eltern sofort zur Stelle. Die Studien von Dr. James McKenna, einem amerikanischen Experten für Co-Sleeping, zeigen außerdem, dass die emotionale Bindung durch das Schlafen in einem Bett gestärkt wird und die Kinder früher selbstständig werden.

Alleineschlafen anerziehen?

Family-Coach Martina Leibovici-Mühlberger: "Das Kind gibt im Normalfall zwischen dem vierten und sechstem Lebensjahr selbst das Signal, dass es allein schlafen will. Man sollte aber keinesfalls vorher versuchen, dem Kind das Alleineschlafen beizubringen." Doch um gemeinsam zu schlafen, braucht es auch das richtige Equipment. Solange das Kind noch sehr klein ist, mag es ja gemütlich sein, im Doppelbett zu kuscheln. Doch ist das Kind aus dem Babyalter heraus, kann es auf zwei Metern Breite unbequem werden.

Flexibles Bett für alle

Die Lösung ist ein sogenanntes Familienbett. Die Standardausführung bietet eine Breite von 270 cm und damit ausreichend Platz für Eltern und Kind. Vorhandene Lattenroste und Matratzen im Standardmaß von 90x200cm können einfach weiterverwendet werden. "Falls Sie eines Tages doch wieder weniger Platz benötigen – das Original-RIMA-Familienbett lässt sich dank des modularen Aufbaus mit wenigen Handgriffen auf ein Standard-Doppelbett mit 180cm Breite zurückbauen. Sie brauchen weder zusätzliche Holzteile noch zusätzliche Beschläge. Alles was Sie benötigen ist ein Schraubendreher und ein paar Minuten Zeit. Wenn Sie aber stattdessen eher mehr Platz benötigen, können Sie das Familienbett auch problemlos mit zusätzlichen 90cm-Modulen erweitern. Hier setzen nur Ihre Fantasie und die Raumgröße eine Grenze", erklärt Matthias Pfützner, Geschäftsführender Gesellschafter der RIMA GesmbH, die sich auf Familienbetten spezialisiert hat.


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Datum: 20.11.2014

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