Günstig Kochen - So sparen Sie Geld und Energie

Deckel zu beim Kochen spart bares Geld. Und schneller geht's nebenbei! Wir haben noch viel mehr Tipps, wie Sie beim Kochen Bares und Zeit sparen können.

Kochen macht Spaß. Egal, ob Sie ein aufwändiges 5-Gänge-Menü zaubern oder nur schnell etwas für den kleinen Hunger zubereiten. Doch sowohl für den enthusiastischen Chef de Cuisine wie auch die effizienten PragmatikerInnen gilt: Mit ein paar einfachen Tricks lassen sich gehörig Geld und Energie sparen. Das freut zum einen die Umwelt, und zum anderen bleibt mehr Budget für noch hochwertige Lebensmittel über. Hier die besten Spartipps zum Thema Kochen:

Deckel drauf!

Wer ohne passenden Deckel kocht, braucht deutlich mehr Energie. Das gilt für alle Herde, egal welcher Bauart. Das Zudecken bewirkt, dass die für den Kochvorgang erforderliche Wärme im Topf bleibt. Die Kochdauer verringert sich dadurch deutlich. So wird zum Kochen von 1,5 Litern Suppe ohne Deckel etwa drei Mal soviel Energie benötigt wie mit Deckel! Der Boden des Kochgeschirrs sollte möglichst eben sein. Dadurch liegt es auf der Kochplatte gut auf und nutzt die Wärme optimal. Außerdem sollten Geschirr und Kochplatte zusammenpassen. Wenn der Topf nur um drei Zentimeter kleiner ist, gehen schon 30 % an Energie verloren.

Das perfekte Kochutensil

"Der ideale Kochtopf muss einen dicken Boden haben!" Dieser oft gepredigte Spruch stimmt nicht immer. Wenn es etwa nur um das Wärmen von Wasser geht, sind dünnwandige Böden (speziell bei Gasherden) effizienter. Bis zu beachtlichen 50 % an Energie lassen sich mit einem Druck-Kochtopf sparen, nämlich bei Speisen, deren Zubereitung lange dauert. Das Geheimnis liegt in der Zeitersparnis und dem Umstand, dass nach Erreichen des entsprechenden Druckes auf ganz kleine Hitze zurückgeschaltet werden kann. Ebenso effizient, wenn auch deutlich teurer in der Anschaffung, ist Kupfergeschirr. Das Material leitet und speichert Wärme bestmöglich. Zudem bleiben die fertigen Speisen auch auf dem Esstisch noch sehr lange warm.

Garwerkstatt © Garwerkstatt

Die Physik kochen lassen

Kochen unterliegt physikalischen Gesetzen, die Sie sich zu Nutze machen können. Ein besonders gutes Beispiel hierfür ist die Garkiste, die ein Zweierteam aus Salzburg in Handarbeit anfertigt. Die Zutaten werden kurz aufgekocht, mit samt dem beigelieferten Topf in die speziell konstruierte Kiste gegeben und einige Stunden garen gelassen. Duch die hermetische Isolierung gart die entstandene Wärme die Lebensmittel einfach weiter. Von Pellkartoffeln über Eintopf bis hin zu Fleischgerichten ist alles möglich. Besonders praktisch dabei: morgens zubereiten, abends genießen.

Nicht mehr Wasser verwenden, als nötig

Besonders beim Elektroherd sollten Speisen mit möglichst wenig Flüssigkeit zubereitet werden. Die genaue Dosierbarkeit der Hitze ermöglicht es, dass sich die Gerichte trotzdem nicht anlegen. Wenn Sie beispielsweise einen Liter Wasser verwenden, obwohl nur ein Viertel davon nötig wäre, vergeuden Sie 25 % Energie, da die Kochzeit sich deutlich verlängert.

Wärme gut nutzen!

Um eine unnötige Wärmeabgabe an den Raum zu vermeiden, schalten Sie die Kochstelle erst nach dem Aufsetzen des Geschirrs ein. Elektrische Herdplatten mit Taktschaltung und Thermostat werden zum Anbraten bzw. Ankochen auf die höchste Stufe gestellt und dann rechtzeitig zurückgeschaltet. Ebenfalls wichtig: Nützen Sie die Restwärme, indem Sie schon vor Ende der Kochzeit auf Null drehen!

 


AutorIn: (13.10.2016), ursprüngl. (31.10.2011)


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