So wirken kleine Badezimmer größer

Klein aber oho – wie kann aus kleinen Badezimmern das Beste rausgeholt werden? Welche Lösungen für Möbel und Einbauten gibt es und wie wird mit Hilfe von optischen Tricks mehr Platz geschaffen? Hier die besten Gestaltungstipps für Ihr Minibad.

Das durchschnittliche Badezimmer in Österreichs Wohnungen und Häusern ist nicht größer als acht Quadratmeter. Und das obwohl die Faktoren Erholung und Wellness zuhause immer wichtiger werden. Wir haben die besten Tipps und Tricks, wie Sie mehr aus Ihrem Badezimmer rausholen.

Clever und platzsparend kombinieren

Komfortabel, funktional und dabei modern gestaltet. Die Baddesigner und -ausstatter entwickeln immer neue Konzepte, um gerade kleine Bäder ansprechend zu gestalten. Das Dusch-WC von Geberit zum Beispiel, das Toilette und Bidet vereint, oder spezielle Badewannen (z.B. von Artweger), die durch eine Einstiegstür und fix integrierte Wand auch als vollwertige Dusche durchgehen. Der Sanitärhersteller Kaldewei löst Platzprobleme mit extratiefen statt langen Wannen und Keramag etwa hat Sanitärobjekete mit verkürzten Ausladungen und innovativen Stauraumlösungen im Programm. „Die Kunst des Bäderbaus ist die optimale Nutzung des zur Verfügung stehenden Raums“, bringt Christoph Reiß von Kludi die Herausforderung für Designer und Produktentwickler auf den Punkt. Speziell frei kombinierbare Elemente und die vielfältige Weise, auf die die einzelnen Möbelstücke schließlich zusammengefügt werden können, erlauben ein stimmiges Interieur.

Ganz neue Raumkonzepte

Mit Hilfe von so genannten Vorwandsystemen können Badezimmer komplett neu strukturiert und jeder freie Zentimeter ideal genutzt werden – ganz unabhängig von bisherigen Wasser- und Stromanschlüssen. Gerade bei Minibädern sind dem Umgestaltungswilligen ansonsten ja rasch Grenzen gesetzt. Machbar sind zum Beispiel Ecklösungen für WCs, Vorwandkonstruktionen, hinter denen sich Stauraum integrieren lässt oder die, halbhoch ausgeführt, als Ablageflächen fungieren.

MR. INTERIOR/shutterstock.com © MR. INTERIOR/shutterstock.com

Nutzen Sie optische Tricks

Das menschliche Auge lässt sich recht einfach täuschen. Machen Sie sich das zum Vorteil und setzen Sie einige dieser kleinen Tricks doch in Ihrem Kleinbad um:

  • Glaselemente und Spiegel weiten den Raum: Entscheiden Sie sich für glatte und komplett musterlose Duschwände, machen Sie Schranktüren zu Ganzkörperspiegeln und setzen kleinere verspiegelte Flächen gegenüber. So entsteht eine Optik, die Ihr Badezimmer viel größer erscheinen lässt, als es ist.
  • Große Fliesen mit schmalen Fugen und helle Farben wirken freundlicher: Je großformatiger die Wand- und Bodenfliesen und je geringer der Fugenanteil, desto freundlicher der Raum. Je kleiner die Fliesen, desto unruhiger wird das Ganze auf wenig zur Verfügung stehender Fläche. Und dass ein zartes Beige oder Okker angenehmer wirkt, als fünf Quadratmeter in dunkelstem Blau, sollte jedem einleuchten.
  • Die bodenebene Dusche macht das Bad weitläufig: Eine Duschtasse ist eine Barriere und eine Barriere begrenzt. Wenn Sie also eine bodenebene Dusche, am besten mit entsprechendem Wandablauf (z.B. von Geberit, Mepa oder Kaldewei) einsetzen, wird das Ihr Badezimmer größer erscheinen lassen. Von der gewonnenen Bewegungsfreiheit ganz abgesehen.
  • Auffällige, hochwertige Blenden für WC und Bidet wirken großzügiger: „Das blanke Chrom reflektiert die Umgebung und löst die unteren Zentimeter der Sanitärobjekte visuell auf, sodass etwa der Waschtisch zu schweben scheint“, erklärt Christoph Reiß, der Badexperte von Kludi.
  • Einheitlicher Stil von Vorteil: Je weniger Krimskrams und Mix in Sachen Farben und Materialien, desto besser. Kleine Badezimmer wirken schnell unruhig und unaufgeräumt, also auf genügend Stauraum achten und diesen auch benutzen. Und einheitliche Farben und Materialien, z. B. für die Sanitärausstattung, wählen.

AutorIn:

Datum: 13.07.2016

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  • Daniel schrieb am 18.07.2016 11:45:59

    ;-)

  • Daniel schrieb am 18.07.2016 11:29:26

    :-)

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