Hart im Nehmen: Küchenarbeitsplatten

Schnell was aufschneiden, den heißen Topf abstellen oder auch zigmal am Tag feucht drüberwischen – kein Bereich in der Küche ist so strapaziert wie die Arbeitsplatte. Materialien gibt es viele zur Auswahl, wir haben die Übersicht.

Sie sollte robust sein, hitzebeständig, feuchteresistent und wischfest sowie leicht zu reinigen. Dabei sollte sie aber auch gut aussehen, und das möglichst viele Jahre lang. Nicht zu vergessen: Gesund – sprich, ohne schädliche Ausdünstungen, welche die in der Küche verarbeiteten Lebensmittel beeinträchtigen könnten. Ja, die Arbeitsplatte hat einige Aufgaben zu erfüllen. Der Markt bietet dafür eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien. Schauen wir uns die einzelnen Möglichkeiten einmal genauer an.


D. Lechner GmbH © D. Lechner GmbH

Holz ist ein sehr beliebtes und im Vergleich relativ günstiges Material für Arbeitsplatten, jedoch sind Dellen, Schnitte, Rillen und Ritzen auch auf dem härtesten Holz nie ganz vermeidbar. Auch ist das Holz nicht hitzebeständig, und einen Topf direkt vom Herd auf die Arbeitsplatte zu stellen, nicht empfehlenswert, außer Sie legen Wert auf Brandflecken oder -ränder.

Sorgfältige Pflege sehr wichtig

Holzarbeitsplatten sollten immer mit einem Öl oder einem speziellen Lack (mit Natur pur hat das dann aber nicht mehr viel zu tun…) behandelt werden, um sie resistenter gegen mechanische Beanspruchungen, vor allem aber gegen Nässe zu machen und so ein Aufquellen zu verhindern. Nicht zuletzt aus Hygienegründen sollte die Ölung dann auch regelmäßig erneuert werden. Ein Vorteil: Kleinere Schäden, Verfärbungen und Flecken verschwinden, indem die Holzplatte einfach abgeschliffen wird. Bei massiven Ausführungen ist dies auch öfters möglich.

AutorIn:

Datum: 20.11.2015

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Küche

In einer Küche mit vermischten Küchenzonen werden im Durchschnitt 264 m pro Tag an Arbeitswegen zurückgelegt. Das entspricht bei einer angenommenen Lebensdauer der Küche von 20 Jahren einer Laufstrecke von rund 1.927 km.

Für viele von uns ist ein Gasherd von gestern oder sie scheuen das Kochen mit Gas aufgrund der scheinbar erhöhten Brandgefahr. Doch weder ist der Gasherd überholt, noch ist er gefährlich. Im Gegenteil! Kochen mit Gas ist sicher, modern und ziemlich stylisch.

Ganz gleich, ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan - Kochen in einem Wok ist gesund, schnell und einfach. Damit die fernöstlichen Gerichte hierzulande auch so klappen wie sie sollen, benötigen Sie aber auch das passende Equipment.

Je durchdachter Ihre Küche, desto besser können Sie darin arbeiten und desto länger werden Sie auch Freude an diesem Raum haben. Was also gehört zu einer guten Küchenplanung und noch wichtiger, welche Fehler können Sie vermeiden?

Pfannen adé? Mit Teppanyaki werden Fleisch, Fisch und Gemüse auf einer großen Stahlplatte gegrillt - spektakulär und praktisch zugleich. Und gesund ist das Ergebnis auch noch.

Viel Farbe, viel Natur, viel Platz und viel Technik – das sind die wichtigsten Punkte der aktuellen Küchentrends. Und was sonst noch? Wir haben uns für Sie auf den Branchenmessen umgesehen.

Gekocht wird bekanntlich mit Zutaten, und die wollen verstaut werden. Vergessen Sie Plastik! Glas, Blech, Metall, Keramik und Ton sind nicht nur umweltfreundlicher und besser geeignet, sondern auch dekorative Highlights.

Kein Element prägt das moderne Küchendesign so nachhaltig wie die Arbeitsplatte. Entsprechend hoch sind die Ansprüche. Der oberösterreichische Natursteinbetrieb STRASSER Steine Gmbh konzentriert sich auf dieses Spezialgebiet.