Hart im Nehmen: Küchenarbeitsplatten

Schnell was aufschneiden, den heißen Topf abstellen oder auch zigmal am Tag feucht drüberwischen – kein Bereich in der Küche ist so strapaziert wie die Arbeitsplatte. Materialien gibt es viele zur Auswahl, wir haben die Übersicht.

Sie sollte robust sein, hitzebeständig, feuchteresistent und wischfest sowie leicht zu reinigen. Dabei sollte sie aber auch gut aussehen, und das möglichst viele Jahre lang. Nicht zu vergessen: Gesund – sprich, ohne schädliche Ausdünstungen, welche die in der Küche verarbeiteten Lebensmittel beeinträchtigen könnten. Ja, die Arbeitsplatte hat einige Aufgaben zu erfüllen. Der Markt bietet dafür eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien. Schauen wir uns die einzelnen Möglichkeiten einmal genauer an.


D. Lechner GmbH © D. Lechner GmbH

Holz ist ein sehr beliebtes und im Vergleich relativ günstiges Material für Arbeitsplatten, jedoch sind Dellen, Schnitte, Rillen und Ritzen auch auf dem härtesten Holz nie ganz vermeidbar. Auch ist das Holz nicht hitzebeständig, und einen Topf direkt vom Herd auf die Arbeitsplatte zu stellen, nicht empfehlenswert, außer Sie legen Wert auf Brandflecken oder -ränder.

Sorgfältige Pflege sehr wichtig

Holzarbeitsplatten sollten immer mit einem Öl oder einem speziellen Lack (mit Natur pur hat das dann aber nicht mehr viel zu tun…) behandelt werden, um sie resistenter gegen mechanische Beanspruchungen, vor allem aber gegen Nässe zu machen und so ein Aufquellen zu verhindern. Nicht zuletzt aus Hygienegründen sollte die Ölung dann auch regelmäßig erneuert werden. Ein Vorteil: Kleinere Schäden, Verfärbungen und Flecken verschwinden, indem die Holzplatte einfach abgeschliffen wird. Bei massiven Ausführungen ist dies auch öfters möglich.

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Datum: 20.11.2015

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