Der Raum bestimmt die Küchenform

Bevor Sie einen Küchenberater aufsuchen, statten Sie sich mit einem Grundriss jenes Raumes aus, der die Küche werden soll. So kommen Sie nämlich auch zu einem guten planerischen Ergebnis.

Entweder der Küchenplaner kommt direkt zu Ihnen nach Hause und macht sich ein Bild vor Ort, oder Sie beschaffen sich einen guten Grundriss jenes Raumes, der die Küche ist oder werden soll und statten damit dem Küchenberater einen Besuch ab. Noch besser ist übrigens ein Plan, in dem auch die angrenzenden Räumlichkeiten erfasst sind, um etwaige nichttragende und tragende Wände, Anschlüsse, Installationen und ähnliches zu eruieren.

Der Raum macht die Form

Abhängig vom Grundriss der Wohnung oder des Hauses ergeben sich für die Küchenplanung ganz bestimmte Parameter, an denen nicht zu rütteln ist. Größe und Form des Raumes, Position von Fenstern und Türen sowie bereits verlaufende Elektro- und Wasserleitungen bestimmen die Planung der Küche maßgeblich mit.

Am Anfang steht die Skizze

Zeichnen Sie grob auf, wie Ihre Wunschküche aussehen soll. Alles was Sie dazu brauchen, ist ein Maßstab und Ihre Ideen. Vergessen Sie nicht, die genaue Lage von Türen und Fenstern sowie die Höhe der Fenster-Parapete einzutragen. Wichtig ist auch die Lage von bereits bestehenden Lüftungsschächten und wie bereits erwähnt, vorhandener Installationen und Anschlüsse

Zweckdienlichkeit vs. Mode

Auch wenn es jährliche Trends gibt, sollte man nie aus den Augen verlieren, dass eine Küche nicht aus der berühmten Portokassa zu zahlen ist und auch nicht alle paar Jahre ausgetauscht wird. Sie soll funktional wie optisch lange Zeit „dienen“. Durchschnittlich übrigens etwa ein Vierteljahrhundert. Entsprechend langfristig sollte auch die optische Umsetzung der Küche ausfallen.

 


AutorIn: (26.01.2016), ursprüngl. (20.09.2010)


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